The Marvellous Machine ist eine außergewöhnliche VR-Erfahrung, denn sie führt mitten hinein in den menschlichen Denkapparat. Metaphorisch, versteht sich.

Ich sitze in einem gusseisernen Wagen und fahre senkrecht einen tiefen Schacht hinab in einen gewaltigen, unterirdischen Maschinenkomplex. Die Umgebungen sind im Stil des Steampunk und Art déco gehalten und wecken Erinnerungen an das erste Bioshock.

Ganz unten kommt der Wagen zum Stillstand. Nun fahre ich auf Schienen in einen vor mir liegenden Schacht. Ich bin in einem gemächlichen Tempo unterwegs, denn Marvellous Machine ist keine klassische Achterbahnfahrt.

Ich schaue mich mit großen Augen um und lausche der Stimme einer Frau, die in philosophischer Manier über das menschliche Bewusstsein und die Natur der Wirklichkeit spricht.

Eine Meditation in modernem Gewand

Die Realität, so heißt es, sei nicht per se gegeben, sondern immer schon von uns vorgeprägt und mitgeschaffen: durch unsere Erfahrungen, Wünsche, Ängste und Hoffnungen. Von diesen könne man sich lösen lernen, um eine vorurteilsfreiere Sicht auf die uns umgebenden Dinge und Menschen zu gewinnen.

The Marvellous Machine möchte VR-Nutzer an diesen einfachen Gedanken heranführen. Die VR-Erfahrung tut das sachlich und nüchtern, ohne esoterisch zu werden.

Und sie nutzt eine anschauliche Metapher: Die Maschinenräume sind ein Sinnbild für das ständig arbeitende menschliche Denken. Fahre ich durch die Schächte und Gänge, fahre ich zugleich durch meine eigenen Hirnwindungen.

Das Ziel für den VR-Brillenträger ist, von der Betri…

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