Update vom 22. Juni 2017: 

Die Anhörung fand wie geplant statt. Laut Ars Technica stellten Zenimax’ Anwälte neue Forderungen gegenüber Oculus.

Zenimax will durchsetzen, dass Oculus über zehn Jahre hinweg eine Lizenzgebühr für die Nutzung des gestohlenen Programmcodes entrichtet, die 20 Prozent des Umsatzes mit Oculus-Hardware entspricht.

Zenimax verlangt zudem weitere 500 Millionen US-Dollar von Oculus für Anwaltskosten und als Schadenersatz für “Falsche Angaben” (Anklagepunkt 7, siehe Update vom 2. Februar 2017). Zenimax’ Anwälte argumentierten, dass die bisherigen 500 Millionen US-Dollar angesichts des anhaltenden Schadens, den Zenimax durch Oculus erleidet, unzureichend sind.

Die Summe von 500 Millionen US-Dollar würde Oculus nicht davon abhalten, den gestohlenen Programmcode weiterhin einzusetzen. Zenimax’ Anwälte zitierten die Facebook-Managerin Sherly Sandberg, die nach dem Urteil von Anfang Februar sagte, dass die Schadenersatzzahlung keinen bedeutenden Einfluss auf Facebooks Finanzen hätten.

Anwälte von Oculus versuchten im Gegenzug geltend zu machen, dass Zenimax keinen Schaden durch Oculus erl…

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