Oculus räumt für Apps zwar ein 14-tägiges Rückgaberecht ein, aber das gilt nicht uneingeschränkt.

Wer im Oculus Store für Quest, Rift oder Go eine VR-App kauft, kann diese innerhalb von 14 Tagen zurückgeben – sofern die App nicht länger als zwei Stunden getestet wurde. Da Demo-Versionen für Entwickler häufig zusätzlichen Aufwand betreiben, ist das eine sinnvolle Lösung, damit Oculus-Nutzer nicht die App-Katze im Sack kaufen müssen.

Jetzt hat ein Oculus-Kunde auf die harte Tour herausgefunden, dass für diese Rückgaberegelung noch eine weitere Einschränkung gilt: In 30 Tagen dürfen nur bis zu fünf Apps zurückgegeben werden. Mehr Rückgabeversuche gelten als Missbrauch des Systems, wobei jeder Fall einzeln beurteilt werden soll.

In der Rückerstattungsrichtlinie für Oculus Rift- und Quest-Inhalte heißt es dazu:

Wir können Rückerstattungsanträge für Content auch ablehnen, wenn wir einen potenziellen Missbrauch unserer Systeme feststellen, beispielsweise wenn in einem bestimmten Zeitraum mehrfach versucht wird, Content zurückzugeben.

Der Kunde wollte in diesem Fall von zehn übers Wochenende gekauften VR-Apps acht retournieren. Laut Oculus-Support gilt das “definitiv als Missbrauch”. Dem Kunden wurden als “einmalige Ausnahme” sechs statt fünf der insgesamt zehn Apps erstattet.

Wer also jetzt neu mit Quest und Rift einsteigt, sollte sich etwas gründlicher überlegen, welche VR-Apps er auf Verdacht kauft.

Quelle: Venturebeat

Letzte Aktualisierung am 17.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

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