Oculus Quest soll unter anderem von Software-Optimierung profitieren.

Der häufigste Kritikpunkt vorab an Oculus Quest ist die im Vergleich zu PCs und aktuellen Smartphones geringe Leistungsfähigkeit des etwas betagten (2017) Mobilprozessors Snapdragon 835. Oculus’ Chris Pruett, verantwortlich für Entwicklerbeziehungen und den Store, verspricht, dass Quest zumindest im Vergleich zur ebenfalls autarken VR-Brille Oculus Go “signifikant schneller” rendern wird.

Der Geschwindigkeitsvorsprung sei einerseits auf den schnelleren Chipsatz zurückzuführen: Der Snapdragon-835-Prozessor ist auf dem Papier rund 30 Prozent flotter unterwegs als der 821-Chip in Oculus Go. Die Grafikeinheit in Quest Adreno 540 übertrifft die Vorgänger-GPU 530 um circa 25 Prozent.

Andererseits habe Oculus viel Aufwand investiert in das Design der Brille sowie die Rendering-Architektur, so Pruett. Dass Oculus Quest im Unterschied zu Oculus Go zwei virtuelle Hände und Raumbewegung erfassen muss, wirke sich nicht auf die Leistung der Apps aus.

Zum Vergleich: Der Snapdragon-845-Prozessor aus 2018 ist noch mal rund 30 Prozent schneller als der 835er. Der aktuelle 855-Prozessor ist sogar bis zu 45 Prozent schneller als der unmittelbare Vorgänger-Chip und kommt mit einem eigenen KI-Beschleuniger sowie 5G-Unterstützung.

Oculus Quest erscheint voraussichtlich im Mai. Alle bislang bekannten Fakten zu Quest stehen hier.

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