Per Sideloading installieren Oculus-Quest-Besitzer VR-Apps aus dem Internet – darunter Raubkopien und modifizierte VR-Apps. Missbräuchlichen Sideloadern droht Facebook jetzt mit einem Bann. Das erste Opfer ist die Beat-Saber-Moddingszene: Die Custom-Song-App BeatOn wird eingestellt.

Facebook fügte den Oculus-Store-Inhaltsrichtlinien einen neuen Abschnitt zu, der sich gegen den Missbrauch der Plattform richtet (“Oculus Platform Abuse Policy”) und hier insbesondere gegen Raubkopien, schädlichen Code und Mods, die Urheberrechte Dritter verletzen.

Damit schützt Facebook zum einen sich selbst gegen Klagen, zum anderen schafft das Unternehmen eine Grundlage, gegen Raubkopierer vorzugehen und das eigene Ökosystem sowie Entwickler zu schützen.

Facebook nennt eine ganze Reihe möglicher Konsequenzen für missbräuchliche Sideloader: von Warnungen über teilweise oder komplette Banne bis hin zu Strafanzeigen.

Quest-Nutzer, die den für Sideloading benötigten Entwicklermodus aktivieren und Inhalte aus “unbekannten Quellen” installieren, sehen nun eine Warnung eingeblendet, die sie auf Risiken einer Installation raubkopierter Inhalte, unzulässiger oder betrügerischer Mods oder andere unerlaubte Nutzung hinweist.

Custom-Songs-App BeatOn wird eingestellt

Quest-Besitzer nutzen Sideloading, um nicht-autorisierte Inhalte auf Oculus Quest zu installieren. Das bei Sideloading-Nutzern beliebte Desktop-Programm Sidequest erleichtert d…

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