Die Robo-Ballerei “Robo Recall” sieht mit Oculus Quest nicht so schön aus wie am PC, macht mir aber mehr Spaß. Das ist der neuen, kabellosen Bewegungsfreiheit zu verdanken, die das VR-Spielgefühl enorm aufwertet.

Kabetec VR-Brille

Die Fakten vorab: Wer Robo Recall für den PC kennt, kennt es auch für Oculus Quest. Inhaltlich sind die beiden Spiele identisch. Das ist für Oculus Quest eine positive Nachricht, denn immerhin musste das für die Portierung verantwortliche Entwicklerstudio Drifter Entertainment nur rein visuelle und keine spielerischen Abstriche machen. Der Kern des VR-Erlebnisses bleibt erhalten – und er wird sogar noch aufgewertet. Dazu später mehr.

Zur Technik noch wenige Worte: Ja, Robo Recall für Quest sieht deutlich schlechter aus als am PC. Die Texturen sind weniger detailliert und nicht so scharf, viele grafische Details fehlen, die komplexen Lichteffekte fallen fast vollständig weg, manchmal gibt’s sogar gar keinen Schattenwurf, und zu den Sichtfeldrändern ist die Auflösung geringer – das kann auffallen, wenn man drauf achtet.

Das Spiel lief meist flüssig, gelegentlich gab es Ruckler. Man merkt, dass der Smartphone-Prozessor in Oculus Quest auf Hochtouren läuft.

Trotz dieser Kritik: Grundsätzlich ist es dem Entwicklerstudio gelungen, die visuelle Atmosphäre und das schnelle Arcade-Feeling des Originals gut einzufangen.

Man sieht Robo Recall Quest deutlich an, dass es nur auf einem Smartphone-Chip läuft. Den visuellen Stil und den Spielfluss des PC-Vorbilds konnte das Portierungsstudio Drifter Entertainment aber beibehalten. Bild: Drifter Entertainment

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Intels VR-Linsen, Apples Tech-Brille und KI-Demokratie | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.