Facebook führt App-Abos für die Quest-Plattform ein. Das hat Vorteile für Nutzer und Entwickler.

Bislang konnte man nur Apps und DLCs für Oculus Quest kaufen. Mit der Einführung von App-Abos haben Entwickler nun eine weitere Möglichkeit, ihre Inhalte direkt im Quest Store zu monetarisieren.

Zuvor mussten Quest-Nutzer monatliche App-Gebühren auf externen Plattformen begleichen, was ein zusätzlicher Aufwand ist und den einen oder anderen Nutzer davon abgehalten haben könnte, ein Abo abzuschließen.

Die Integration von Abo-Modellen in den Quest Store hat also für beide Seiten Vorteile: Quest-Nutzer können Abos direkt im Store abschließen und Entwickler auf eine neue Art Geld verdienen, was letzten Endes dem Wachstum des Ökosystems zugutekommt.

In einer Mitteilung schreibt Facebook-Chef Mark Zuckerberg, dass Virtual Reality derzeit über Gaming hinauswächst und neue Bereiche wie Fitness, Social-Apps, Kreativität und Produktivität erobert. App-Abos, so deutet Zuckerberg an, könnten näher an den Geschäftsmodellen solcher Anwendungen sein und den Entwickler helfen, ihre Inhalte besser zu monetarisieren.

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App-Abos sollen Entwicklern zugutekommen.

Das sind die ersten Abo-Apps

Zu den ersten Titeln, die das neue Abo-Bezahlmodell unterstützen, gehören die Fitnessanwendung FitXR, das Kreativ-Metaverse Rec Room, das DJ-Programm Tribe XR, die Meditations-App Tripp, die Kollaborationsplattform vSpatial und die Radelsimulation VZFit.

Wie das Abo implementiert ist, unterscheidet sich von App zu App. Manche Apps sind überhaupt nur im Abo nutzbar, während andere nur zusätzliche Inhalte und Features freischalten, sobald man ein Abo abschließt. Wer früher bereits App-Inhalte gekauft hat, behält diese, selbst wenn die jeweilige App auf das Abo-Modell umstellt.

Facebook ermöglicht es Entwicklern zudem, zeitlich begrenzte, kostenlose Trial-Versionen ihrer Abo-Software anzubieten. Die können jederzeit abgebrochen werden, sodass nach Ablauf der Testperiode keine Gebühren anfallen.

Mehr Informationen und Einzelheiten zu App-Abos gibt auf der Oculus Support-Seite.

Quelle: Oculus Blog, Titelbild: Facebook

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