Oculus Quest (2): Neuer Rendertrick verringert Latenz in Spielen

Oculus Quest (2): Neuer Rendertrick verringert Latenz in Spielen

Das letzte große Quest-Update brachte einen Rendertrick, der die Latenz in VR-Apps spürbar reduzieren kann. Nun verrät Facebook, was es damit auf sich hat und welche Vorteile der Rendertrick bringt.

Die Technologie hört auf den Namen Phase Sync und wurde ursprünglich für die PC-VR-Brille Oculus Rift entwickelt. Das Gerät profitiert seit 2017 von der reduzierten App-Latenz.

Phase Sync optimiert das Timing, nach welchem berechnete Bilder an das Display ausgegeben werden. Wird ein Bild früher berechnet, kann es jetzt näher am nächsten Frame ausgegeben werden, wodurch die Latenz reduziert wird. Die niedrigere Latenz äußert sich darin, dass physische Bewegungen schneller in VR umgesetzt werden und sich so natürlicher anfühlen.

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Phase_Sync

Phase Sync erlaubt dynamisches Timing von Bildberechnnung und -Ausgabe. | Bild: Facebook

Beeindruckende Vorteile

Von Phase Sync profitieren sowohl Oculus Quest 2 (alle Infos) als auch die Standard-Quest, letztere allerdings in geringerem Masse. Dies deshalb, weil Oculus Quest weniger leistungsfähig ist.

Ob eine VR-App von Phase Sync profitiert, hängt von ihrer Performance ab: Fordert ein Spiel die CPU und GPU zu stark, wird Phase Sync automatisch abgeschaltet. Da Oculus Quest 2 einen weitaus schnelleren Chip besitzt, können mit dieser VR-Brille potenziell mehr VR-Apps von Phase Sync profitieren.

Facebook aktivierte Phase Sync für eine Reihe von Oculus-Apps und konnte dadurch die Latenz in Oculus Home um satte zehn Millisekunden reduzieren. Auf der Original-Quest sind es acht Millisekunden.

Entwickler müssen Phase Sync für ihre VR-Apps aktivieren. Der Rendertrick wurde bereits in die Unreal Engine 4 und Unity integriert. Einmal aktiviert, läuft das dynamische Frametiming von selbst. Die CPU oder GPU soll davon unberührt sein.

Mehr Informationen gibt es im Entwickler-Blog.

Titelbild: Facebook

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