Einst machte Facebook den Oculus-Mitgründer Palmer Luckey zu einem sehr reichen Mann – und warf ihn später aus dem Konzern. Bei Twitter ätzt Luckey regelmäßig gegen seinen alten Arbeitgeber: Jetzt bietet er Geld für einen Hack, der Oculus Quest 2 vom Facebook-Zwang befreit. Ob dem Hacker 10.000 US-Dollar für die Anwaltskosten reichen?

Facebooks neue VR-Brille Oculus Quest 2 (Test) bietet ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis, beschränkt man den zu erbringenden monetären Gegenwert rein auf den Kaufpreis – und lässt somit die Daten aus dem Spiel, die Facebook mit Virtual Reality erfassen kann (Lies dazu auch: Wie Facebook mit VR-Daten KI gewinnt), und die man zwangsläufig und alternativlos durch die reine Nutzung des Geräts übermittelt.

Bedeutet: Anders als beispielsweise bei Facebook oder Instagram kann man den Datenstrom zu Facebook nicht über das eigene Nutzerverhalten regulieren. Wenn man die VR-Brille sinnvoll und wie vorgesehen einsetzen will, fließen die Daten, wie Facebook sie anfordert.

Ein bisschen Geld für viel Risiko

Der VR-Entwickler Robert Long (jetzt Mozilla WebXR, früher Altspace VR) stört sich so sehr am Facebook-Zwang, dass er zu einem drastischen Mittel greift: Er setzt ein Kopfgeld aus auf Oculus Quest, genauer auf den Facebook-Teil der VR-Brille. Wer den Facebook-Zwang per sogenanntem Jailbreak entfernt, erhält aus Longs Privatschatulle 5.000 US-Dollar.

Oculus-Mitgründer Palmer Luckey entdeckte Longs Post, teilte ihn und verdoppelte das Angebot: Wer Quest von Facebook befreit, bekäme jetzt 10.000 US-Dollar – 5.000 US-Dollar von Long, 5.000 US-Dollar von Luckey.


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.