Oculus’ beratender Technikchef John Carmack twittert weiter zu VR-Technik. Dieses Mal: Oculus Link.

Auf dem Papier bietet die PC-Verbindung für Quest mit Oculus Link nicht dieselbe Bildqualität wie eine native PC-Verbindung, da der PC-Inhalt als komprimiertes Videobild gestreamt statt nativ übertragen wird. Diese Komprimierung sollte theoretisch die Bildqualität schmälern und Latenz hinzufügen. Theoretisch deshalb, weil beide Nachteile beim Oculus Link Test nicht weiter auffallen.

Davon unabhängig stellt Oculus-Techniker John Carmack bei Twitter weitere Verbesserungen für Oculus Link in Aussicht: Es gebe Pläne für einen Übertragungsmodus, der die Vorteile von USB 3.1 vollständig ausnutzt. Das Upgrade sei allerdings noch einige Monate von der Veröffentlichung entfernt.

Ein potenzieller Flaschenhals bei höheren USB-Übertragungsraten ist die limitierte Rechenleistung des Quest-Prozessors, der den komprimierten Videostream wieder dekomprimieren muss, ohne die Latenz zu erhöhen.

Dieses Problem sei lösbar, sagt Carmack, außerdem sei die aktuelle Oculus-Link-Version noch nicht am Auflösungslimit, um die Kompatibilität mit PCs zu verbessern. “Die geht hoch, sobald wir mehr Daten haben”, verspricht Carmack.

Extralanges Oculus-Link-Kabel dank Glasfaser

Derweil versuchen erste Nutzer, die technischen Limits der Kabelverbindung auszureizen. Der Twitter-Nutzer “Ilja Z” konnte das USB-3-Signal von Oculus Link über einen Glasfaserkonverter erfolgreich durch ein 30 Meter langes Glasfaserkabel zur Quest-Brille leiten.

Theoretisch sollen so Kabellängen von bis zu 250 Meter möglich sein, mit denen man die VR-Brille über mehrere Räume hinweg nutzen könnte oder auf dem Sportplatz.

Allerdings kosten Glasfaserkonverter und lange Glasfaserkabel viele hundert Euro zusätzlich. Oculus’ Originalkabel für Link setzt ebenfalls auf Glasfasertechnologie bei einer Länge von fünf Metern. Der Preis liegt bei 80 US-Dollar.

USB 3.0 kompatible Glasfaserkabel samt integriertem Konverter mit einer Länge von 50 bis 100 Meter kosten zwischen 400 und 500 Euro (Amazon-Beispiellink).

Letzte Aktualisierung am 9.12.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

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