Oculus Quest ist die erste VR-Brille, die präzises Kopf- und Handtracking bietet und flüssig auf einem mobilen Prozessor läuft. In einem Online-Artikel erklären Facebook-Forscher, wie die Präzision und Energieeffizienz des zugrundeliegenden Trackingsystem erreicht wurde.

Oculus Insight nennt Facebook die Trackingtechnologie, die in Oculus Quest und Oculus Rift S arbeitet. Sie erfasst mittels integrierter Sensoren die räumliche Position der VR-Brille und VR-Controller, bestimmt die Fußbodenhöhe und erstellt eine rudimentäre 3D-Karte der Umgebung. Das folgende Video zeigt schematisch, wie das funktioniert:

 

Drei Arten von Sensoren kommen hierbei zum Einsatz: sogenannte IMUs, das sind Trackingeinheiten, die in der VR-Brille und den Controllern verbaut sind und Beschleunigungen sowie Drehungen erfassen, mehrere Weitwinkel-Kameras im Gehäuse der VR-Brille, die charakteristische Merkmale und Muster der Umgebung registrieren und daraus die räumliche Position ermitteln und Infrarot-LEDs, die in den Trackingringen der VR-Controller untergebracht sind und von den Kameras erfasst werden. Sie helfen dabei, die räumliche Position der Eingabegeräte relativ zur VR-Brille zu bestimmen.