Oculus Go: Meditative VR-Spiele "Land's End" und "Daedalus" im Test

Oculus Go: Meditative VR-Spiele

Zu viel Stress und Hektik im Alltag? Kein Problem: Die VR-Spiele "Land's End" und "Daedalus" eignen sich hervorragend zum Entspannen.

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Land's End

In Land's End besucht man ein mystisches Archipel, um eine vergessene Zivilisation zum Leben zu erwecken. Das Spiel ist in fünf Kapitel unterteilt, in denen man jeweils mehrere Orte besucht.

Land's End wird allein mit dem Blick gesteuert: Man fokussiert einen vorgegebenen Punkt im Raum und schwebt dann sachte zu dieser Stelle. Schon bald kommen einfache Rätsel hinzu: Man muss mit dem Blick gewaltige Monolithen bewegen und Punkte in der richtigen Reihenfolge verbinden, um Türen zu öffnen.

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Die Landschaften und Lichtstimmungen schmeicheln dem Auge. BILD: Ustwo Games

Besonders anspruchsvoll sind diese Rätsel nicht: Meistens reicht es, ein bisschen auszuprobieren, um auf die Lösung zu kommen. Das ist Absicht, schließlich soll man die fantastischen Landschaften und die friedliche Atmosphäre genießen und die Zeit nicht damit verbringen, sich den Kopf zu zerbrechen.

Das Spiel besteht aus viel künstlicher Fortbewegung, bietet jedoch keine Tunnelblickoption. Spieler mit empfindlichen Mägen könnte die Erfahrung daher überfordern. Praktisch: Land's End lässt sich auch auf der Couch spielen, da man sich mit dem Go-Controller künstlich um die eigene Achse drehen kann.

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Land's End ist im Oculus Store für Oculus Go und Samsung Gear VR erhältlich und kostet fünf Euro.

Daedalus

Daedalus ist nach dem gleichnamigen, berühmten Erfinder und Baumeister der griechischen Mythologie benannt. Im VR-Spiel flieht man mit einem Flugapparat aus dem von ihm gebauten Labyrinth.

Per Tastendruck erhebt man sich in die Lüfte, als hätte man einen Raketenrucksack umgeschnallt. Ist die Schubenergie aufgebraucht, breitet man die Flügel aus und schwebt in die Richtung, in die man mit dem Controller zeigt. Kaum ein anderes Go-Spiel fängt das Gefühl des Fliegens und Schwebens so schön ein wie Daedalus.

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Um ins jeweils nächste Level gelangen, muss man seine Flugkünste unter Beweis stellen und jeweils drei Plattformen erreichen, dann öffnet sich der Ausgang.

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Der Go-Controller erscheint im Spiel als Flugnavigationsgerät. BILD: Vertical Robot

Neben dem Fliegen ist die Grafik der zweite Glanzpunkt des Spiels. Die insgesamt zwanzig Levels gefallen durch ihre strengen geometrischen Formen und die ungewöhnliche Farbgebung und haben eine zuweilen fast fotorealistische Anmutung. Dank aktiviertem Anti-Aliasing wirkt das Bild sehr ruhig und zeigt an Kanten keinerlei hässliche Treppcheneffekte.

Im späteren Verlauf des Spiels kommen weitere Spielelemente hinzu, zum Beispiel Luftströme, von denen man sich in die Höhe tragen lassen kann und die Levels haben eine komplexere Architektur. Das Spiel überfordert einen jedoch nie: Wie bei Land's End findet man recht schnell die Lösung und den Ausgang.

Daedalus ist im Oculus Store für Oculus Go und Samsung Gear VR erhältlich und kostet fünf Euro.

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Titelbild: Vertical Robot

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