Oculus Go bringt Facebooks VR-Ökosystem vornehmlich neue Nutzer. Wie viele genau, das verrät das Unternehmen nicht.

Im eigenen Blog gibt Oculus-Manager Nate Mitchell einen Ausblick auf das VR-Jahr 2019. Die Zielrichtung ist klar: Oculus Quest soll das VR-Ökosystem vergrößern und neue Nutzer anziehen, weil die VR-Brille einfach in der Handhabung und vergleichsweise günstig ist – wie eine Spielekonsole.

Mit Oculus Go geht diese Strategie laut Mitchell schon auf: 87 Prozent der Käufer seien neu im Oculus-Ökosystem, schreibt Mitchell, besaßen also vor dem Go-Kauf weder Gear VR noch Oculus Rift – womöglich aber eine VR-Brille eines anderen Herstellers. Wie viele neue Nutzer es konkret geworden sind, das verrät Mitchell wie gehabt nicht.

Wie auch immer: Oculus Quest soll den Oculus-Go-Trend fortsetzen und verstärken. Die einfache Nutzung der autarken VR-Systeme erleichtere Neulingen den Einstieg, so Mitchell, und der Start von Oculus Quest im Frühjahr bedeute “das nächste Kapitel für VR-Gaming”. Rift und Go sollen ebenfalls weiterentwickelt werden.

Letztlich sei Oculus Quest jedoch nur “ein weiterer Meilenstein auf der Reise, VR zu jedermann zu bringen”. Die Forschung an fortschrittlicher VR-Technologie finde in Facebooks “Reality Labs” statt: “Wir versuchen, Durchbrüche zu erzielen – von Linsen über Displays bis zur Haptik und mehr.”

Neue Oculus-Quest-Demos wird es auf der Game Developers Conference geben, die vom 18. bis zum 23. März in San Francisco stattfindet. Die Quest-Brille ist für Frühjahr angekündigt – wahrscheinlich wird es Ende April oder Anfang Mai – und wird 400 US-Dollar kosten.

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