Wer den Oculus Browser nutzt, hat nun Zugriff auf kuratierte WebVR-Inhalte. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, immersive Inhalte auf Facebook zu speichern und direkt in Oculus Go oder Oculus Quest anzuschauen.

Facebook will die reale und virtuelle Welt so nahe zusammenbringen, wie nur möglich und kündigte auf der F8-Entwicklerkonferenz Funktionen für den Oculus Browser und Facebook an, die genau das bewerkstelligen sollen.

Wenn man in der neuesten Version des Oculus Browsers ein neues Tab öffnet, erscheint eine kuratierte Auswahl von WebVR-Inhalten: von 360-Grad-Bildern und -Videos über 3D Fotos und VR-Erfahrungen (Within, Sketchfab, Mozilla Hubs) bis hin zu einfachen VR-Spielen. Am oberen Rand des Browserfensters kann man zwischen den einzelnen Kategorien wechseln. Hat man seine Oculus Go oder Quest mit seinem Facebook-Konto verbunden, sieht man zudem immersive Inhalte seiner Freunde angezeigt.

Von Facebook direkt in die VR-Brille

Das Starten des VR-Modus gestaltet sich mitunter etwas holprig, weil man oft erst noch ein VR-Symbol anklicken muss, bevor der entsprechende Inhalt korrekt angezeigt wird.

Facebook möchte WebVR-Inhalten mehr Sichtbarkeit verschaffen und fordert Entwickler auf, ihre WebVR-Projekte hier anzumelden. Arbeiten, die von Facebook gutgeheißen werden, werden im neuen Oculus-Browser-Tab angezeigt und beworben.

Die zweite, neue Funktion nennt Facebook “Save to VR”: Wer auf dem Desktop oder auf seinem Smartphone Facebook nutzt, kann nun immersive Inhalte speichern und anschließend direkt mit Oculus Go oder Quest in der Virtual Reality betrachten, egal ob es sich um ein 360-Grad-Video oder das 3D-Foto eines Freundes handelt.

Titelbild und Quelle: Facebook


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