Nvidias neue GTX 1080 Ti bringt VR dem Massenmarkt wieder etwas näher

Nvidias neue GTX 1080 Ti bringt VR dem Massenmarkt wieder etwas näher

Nvidia veröffentlicht mit der GTX 1080 Ti eine neue Flaggschiff-Grafikkarte für Gaming-Enthusiasten. Der Leistungssprung ist jedoch für die gesamte VR-Branche relevant.

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Nvidia ist neben den Herstellern der VR-Brillen sowie den Entwicklern der Inhalte zweifellos eines der wichtigsten Unternehmen der VR-Branche. Der Chip-Hersteller trägt mit Hard- und Software entscheidend bei zur Infrastruktur und der Architektur kommender VR-Welten.

Die neu angekündigte Geforce GTX 1080 Ti ist die neue Flaggschiffkarte im Portfolio von Nvidia und soll gar schneller arbeiten als das bisherige Spitzenmodell Titan X Pascal. Nvidia verspricht einen durchschnittlichen Leistungssprung von 35 Prozent gegenüber dem Vorgänger, der GTX 1080. Die wiederum war bereits bis zu 40 Prozent schneller als die ältere GTX 980er Karte, die zum Launch von Oculus Rift und HTC Vive knapp die VR-Standards erfüllte.

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Das Spitzenmodell sortiert den Markt neu

Die neue Grafikkarte kostet 699 US-Dollar, ist demnach rund 100 US-Dollar teurer als der Vorgänger, bietet aber signifikant mehr Rechenleistung. Speziell im VR-Kontext soll die Karte mit  den Optimierungen von Nvidia bis zu 40 Prozent besser performen.

Beeindruckender ist jedoch, wie die Lücke nach oben geschlossen wird. Für das bisherige Spitzenmodell Titan X Pascal, das laut Nvidia nun überholt wurde, sind 1.200 US-Dollar fällig. Das ist ein deutlicher Preisverfall.

Während nur absolute Enthusiasten zu so einem teuren Rechenmonster wie der 1080 Ti greifen, sortieren Veränderungen an der Spitze den gesamten Grafikkartenmarkt neu. Die 1080er-Karte wird offiziell um 100 US-Dollar im Preis gesenkt und kostet nur mehr 499 US-Dollar. Entsprechend dürften sich nachfolgende Karten dahinter preislich neu einordnen.

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Für Verbraucher bedeutet das: Mehr Leistung für weniger Geld. Genau das ist es, worauf Virtual Reality mit dem PC derzeit am meisten angewiesen ist.

Valve-Chef Gabe Newell, dessen Unternehmen VR entlang der kompletten Wertschöpfungskette begleitet, glaubt nicht, dass in absehbarer Zeit ein Ende des Wettrüstens ansteht. Im Gegenteil: VR würde so viel Performance benötigen, dass man "noch den letzten CPU-Zyklus" aus der Maschine pressen müsse. "Mit unseren VR-Spielen werden wir die neuen Nvidia-, Intel- und AMD-Chips extrem ausreizen, viel mehr als mit aktuellen Highend-Spielen."

Weitere Daten laut Nvidia:

  • 12 Billion transistors
  • 1.6 GHz Clockspeed, 2 GHz Boost
  • 3584 CUDA Cores
  • 352-bit memory bus
  • 11 Gbps memory speed
  • 11 GB RAM
  • 220 Watt TDP
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