Im Nobelkaufhaus Galeries Lafayette in Shanghai zeigt Nreal eine AR-Erfahrung zwischen Mode und Kunst, die reale Einkaufszeilen digital beleben könnte.

Für die Shanghai Fashion Week entwickelte Nreal gemeinsam mit Partnern die ortsbasierte AR-Erfahrung “Pause”, die derzeit in Galeries Lafayette ausgestellt wird.

Besucher des Kaufhauses setzen sich die AR-Brille auf und bewegen sich im Kreis um eine kleine Insel aus Felsen, Gras und Pflanzen. Die Insel selbst ist real, die Inhalte, die Besucher auf und rund um die Insel entdecken können, sind digital. Thema der digital-realen-Ausstellung ist die menschliche Evolution.

AR als digitale Erweiterung der realen Einkaufstour

Wegen der Vermischung realer und digitaler Elemente spricht Nreal von einer “hybriden virtuellen Umgebung” – und wittert womöglich ein Geschäftsmodell im Einzelhandel: “Mixed-Reality-Technologie kann die virtuelle Welt auf eine Art und Weise mit dem physischen Verkaufsraum verschmelzen, die auffällig, interaktiv und ansprechend für Publikum und Kunden ist”, heißt es in der Pressemitteilung. Selbst ein kleiner physischer Raum wie ein Schaufenster oder eine Galerie könne so größere Erlebnisse bieten.

Der Einsatz der Brille im Rahmen einer Modewoche dient noch einem weiteren Imagethema: Die AR-Brille Nreal Light bringe mit einem “stilvollen und kompakten Design” die Mixed Reality “endlich in die Modewelt”.

Die Nreal-Brille benötigt ein aktuelles Smartphone als Zuspieler, das via USB-C verbunden wird. Korrekturgläser bei Fehlsichtigkeit können über eine Magnethalterung befestigt werden.

Release-Termin für Nreal AR-Brille weiter offen

Die erste AR-Brille von Nreal ist seit Ende August in Korea erhältlich. Bis Ende 2020 dürften weitere Märkte in China und den USA folgen. In Europa kooperiert Nreal mit der Telekom, ein möglicher Veröffentlichungszeitraum ist noch nicht bekannt.

Anfang September gab Nreal eine neue Finanzierungsrunde über 40 Millionen US-Dollar bekannt.

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