Im April erschien Nintendos VR-Experiment Labo VR für Nintendo Switch. Mit der soeben angekündigten Switch Lite ist das Bastelkit nicht kompatibel.

Nintendo Switch Lite ist ein reiner Handheld: Die Steuerelemente sind in das Gerät integriert und es kann nicht an den Fernseher angeschlossen werden.

Die Infrarotkamera und die HD-Vibrationseffekte der Joy-Cons wurden entfernt. Wer Spiele mit Bewegungssteuerung mag, muss sich die Controller hinzukaufen. Dafür ist die Switch Lite bedeutend leichter und kompakter verarbeitet, außerdem hält die Batterie etwas länger durch.

Die Displayauflösung bleibt mit 720p gleich, der berührungsempfindliche Bildschirm ist etwas kleiner (5,5 Zoll statt 6,2 Zoll). Die Leistung soll identisch sein. Auf der Switch Lite können alle Switch-Titel gespielt werden, die den Handheld-Modus unterstützen. Ob dem so ist, sieht man auf der Rückseite der Spielverpackung.

Zelda und Mario in VR erleben, das wird mit Switch Lite nicht möglich sein: Der Handheld hat eine etwas andere Größe und passt daher nicht in die Labo-VR-Brille. Außerdem sind die Joy-Cons integriert. Einige der gebastelten Spielsachen des Labo-VR-Kits setzen voraus, dass man die Controller von der Konsole trennt. Allerdings könnten sich Lite-Nutzer diese theoretisch hinzukaufen.

Die Switch Lite geht am 20. September 2019 in den Verkauf und erscheint in drei Farben (siehe Titelbild). Der Preis liegt bei 199 US-Dollar.

Titelbild: Nintendo

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