Next-Gen-AR-Brille Kura: Neues zu Marktstart und Preis

Next-Gen-AR-Brille Kura: Neues zu Marktstart und Preis

Kura Gallium erfüllt viele Bedingungen einer massentauglichen AR-Brille: Sie bietet ein großes Sichtfeld, ist hell genug für den Einsatz außer Haus und wiegt weniger als 100 Gramm. Nun gibt es Neuigkeiten zum Marktstart und Preis der AR-Brille.

Kura Technologies wurde 2016 im Silicon Valley gegründet und spezialisierte sich auf die Entwicklung von AR-Displays. Im Herbst 2019 stellte das Start-up die AR-Brille Kura Gallium vor, die laut eigenen Aussagen ein Sichtfeld von 150 Grad und 8K-Auflösung bietet.

In einem Interview mit dem Blogger und Entwickler Antony Vitillo alias Skarredghost äußert sich CEO Kelly Peng zum Stand der Entwicklung und bestätigt folgende Spezifikationen:

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  • 150 Grad diagonales Sichtfeld, wobei circa 120 Grad horizontal und 82 bis 90 Grad vertikal, mit ungefähr 75 Prozent Stereo-Überlappung
  • 8K-Auflösung pro Auge auf Basis eines Micro-LEDs. In der mobilen Version umgesetzt mit Foveated Rendering.
  • Bildwiederholrate von 120 Hertz. Kann höher oder niedriger eingestellt werden.
  • Sehr helles Display (bis 3 Millionen Nits) garantiert stete Sichtbarkeit von AR-Elementen ungeachtet des Umgebungslichts.
  • USB-C-Verbindung zu einem Taschencomputer
  • Kompatibilität mit PC. Unterstützung für Android und Linux ist in Entwicklung. Der Taschencomputer läuft auf Basis von Android.
  • 6 DoF-Tracking, Eye-Tracking, Gestenerkennung, dedizierte Controller

Der Formfaktor des Endprodukts soll nahe an bislang gezeigte Bildern herankommen. Das Start-up ergänzte eine Kopfhalterung für die Rückseite des Kopfes, da die Brille sonst beim Vornüberbeugen herunterfallen könnte. Das Zielgewicht beträgt 80 bis 82 Gramm.

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Kura Gallium sticht technisch so ziemlich jede andere AR-Brille aus. Zu gut, um wahr zu sein? | Bild: Kura

Kura Gallium: Massenproduktion in Vorbereitung

Das Start-up fertigt derzeit von Hand Developer Kits, die in ein bis zwei Monaten an Partner und Techkonzerne verschickt werden sollen. Zeitgleich will Kura die AR-Brille in Livestreams näher vorstellen. Bislang gab es nur ein kurzes Video zu sehen.

Die Serienfertigung des fertigen Produkts soll Ende 2021 starten. Geplant sei die Herstellung von 100.000 bis einer Million Geräte. Der Großteil des Teams arbeite jetzt an der Finalisierung der AR-Brille, sagt Peng.

Der anfängliche Preis soll bei circa 1.500 US-Dollar liegen und unter 1.000 US-Dollar fallen, sobald die Produktionsquantität steigt. Die Herstellungskosten belaufen sich derzeit auf rund 500 US-Dollar.

Laut Crunchbase hat das Start-up bislang fünf Millionen US-Dollar an Finanzmitteln erhalten. Eine Serie-A-Finanzierung soll demnächst folgen, sagt Peng.

Quelle: Skarredghost, Titelbild: Kura Technologies

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