Die VR-Plattform Nanome hilft Wissenschaftlern, Moleküle besser zu verstehen und könnte so bei der Entwicklung von Medikamenten helfen.

Eines der bewährtesten und ältesten Anwendungsfelder der Virtual Reality ist die 3D-Visualisierung. Mit der VR-Brille kann man Produktdesigns studieren, bevor sie in die Herstellung gehen oder Datensätze dreidimensional darstellen und so womöglich komplexe Zusammenhänge besser erkennen.

Die für Wissenschaftler entwickelte VR-App Nanome nutzt diese Stärke der Virtual Reality und stellt Moleküle, deren chemische Zusammensetzungen und Interaktionen in der VR dar.

“Wissenschaftler, die mit Molekülen arbeiten, verwenden traditionsgemäß Screenshots oder Screen-Sharing und verlassen sich auf den Mauszeiger und den Zoom, um ihre Erkenntnisse zu kommunizieren und andere Teammitglieder um Feedback zu bitten”, sagt Nanome-CEO Steve McCloskey gegenüber Techcrunch.

Nanome soll diese Kommunikation vereinfachen, indem es Wissenschaftler in den gleichen virtuellen Raum bringt, wo sie gemeinsam an komplexen Molekülen arbeiten können. Dadurch sollen etwa die Kosten für die Entwicklung von Medikamenten gesenkt werden.

Nanome will expandieren

McCloskey hatte die Idee zu Nanome als er an der UC San Diego Nano-Engineering studierte. Mittlerweile ist aus dem Visualisierungstool eine Kollaborationsplattform für Chemiker und Biologen geworden.

Nun …

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