Die VR-Forscher Todd Richmond und Skip Rizzo haben das gemeinsame Ziel, die Aufmerksamkeit auf potenzielle Gefahren von Virtual Reality zu lenken. Bei einem Vortrag zeigten sie, wie das Medium missbraucht werden könnte, um Menschen zu foltern.

Kabetec VR-Brille

Virtual Reality ist ein neues Medium, das auf tiefgreifende Art und Weise verändern könnte, wie wir mit Computern interagieren und die Welt betrachten. Welche langfristigen Auswirkungen die Technologie hat und welche Anwendungsszenarien sich entwickeln, darüber kann derzeit nur spekuliert werden.

Die langjährigen VR-Forscher Todd Richmond und Skip Rizzo von der University of Southern California wollen erreichen, dass man die kommenden Umwälzungen bereits heute erforscht und diskutiert. Zu diesem Zweck haben sie sich mit Vertretern einer US-Regierungsorganisation getroffen, um auf möglichen Missbrauch hinzuweisen und Langzeitstudien auf den Weg zu bringen.

Die Zeit drängt: Bei einem Vortrag auf der SXSW letzten Monat zeigten sie ein Diagramm, das anschaulich macht, wie schnell sich unterschiedliche Technologien in den USA verbreitet haben. Von den ersten Telefonen vor hundert Jahren bis zum Internet und Smartphone ist eine starke Beschleunigung bei der Aneignung von Technologien zu erkennen.

Das heißt, dass neue Technologien immer weniger Zeit benötigen, um im Alltag der Menschen anzukommen. Gerade deshalb halten die Wissenschaftler eine eingehende Beschäftigung mit Virtual Reality für dringlich. Deshalb riefen sie auch den weltgrößten Ingenieursverband IEEE dazu auf, Richtlinien für die Nutzung von Virtual Reality in ihren Ethikkodex aufzunehmen.

Folter per gezielter Realitätszerrüttung

Beim Vortrag,…

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