Microsoft: Laut Hololens-Chef war Google Glass nicht interessant genug

Microsoft: Laut Hololens-Chef war Google Glass nicht interessant genug

2014 versuchte Google den bislang ersten und einzigen Versuch, Tech-Brillen im großen Stil als Alltagsgerät zu etablieren – und scheiterte grandios. Laut Hololens-Chef Alex Kipman hatte Google Glass zwar einen sozial akzeptablen Formfaktor, bot aber zu wenig Immersion.

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2022 könnte das Jahr der Next-Gen-Google-Glass werden, wenn voraussichtlich Apple, Meta und weitere Unternehmen mit neuen Geräten auf den Markt drängen. Anders als Glass seinerzeit, wird die nächste Tech-Brillen-Generation viel mehr und viel fortschrittlichere Technologie bieten.

Der „Grundbesitz im eigenen Gesicht“ hat einen hohen Gegenwert

Allerdings, das ist schon absehbar, wird die Technologie zulasten des Formfaktors gehen. Denn umso fortschrittlicher und immersiver eine Tech-Brille sein soll, desto klobiger sitzt sie auf der Nase. Dennoch hält Hololens-Chef Alex Kipman den Nutzen der Technologie für entscheidend, damit sich viele Menschen den „eigenen Grundbesitz im Gesicht“ mit einem Gesichtscomputer verschönern.

„Es braucht eine Menge Gegenwert, damit man dazu bereit ist, sich etwas aufs Gesicht zu setzen“, sagt Alex Kipman, der bei Microsoft als XR-Chef und Projektleiter Hololens arbeitet. Kipman denkt seine Tech-Brillen in dem Dreieck Nutzen, Immersion und Komfort. Google habe mit der Glass-Brille zwar potenziell einen sozial akzeptablen Formfaktor erreicht, aber nicht ausreichend Immersion geboten.

Hololens: Aus dem Business in den Mainstream „in den nächsten paar Jahren“

Seit der ersten Vorstellung von Hololens auf der Spielemesse E3 2015 machte Microsoft einen Kehrtwende und positioniert die AR-Brille heute als reines Produkt für die Industrie und als technische Hilfe für das US-Militär.

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Eine AR-Brille für alle steht bei Microsoft zwar weiter auf dem Entwicklungsplan, allerdings nicht, bevor das Dreieck aus Nutzen, Immersion und Komfort in ein gutes Verhältnis gebracht werden kann – diesen Entwicklungsschritt wiederum setzt Kipman gleich mit einem transformativen Sprung.

Auch das Mobiltelefon sei in den 80ern als Business-Gerät gestartet, habe dann in den 90ern Fortschritte erzielt und erst mit dem iPhone in den 2000er-Jahren sei der große Durchbruch gelungen. Mit einer ähnlichen Entwicklung rechnet Kipman bei XR-Geräten.

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„Ich sehe die Signale und das Momentum im Unternehmensumfeld und weiß, wie wir die Technologie weiterentwickeln bei Nutzen, Immersion und Komfort, und bin daher zuversichtlich, dass wir in den nächsten paar Jahren sozial akzeptablere und immersivere Formfaktoren sehen werden“, sagt Kipman.

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Quellen: CNBC via MSN

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