Gemeinsam mit dem Unternehmen Metastage eröffnet Microsoft im Herzen Hollywoods ein Studio für volumetrische Filmaufnahmen.

Kabetec VR-Brille

Anders als am Computer erstellte VR- oder AR-Inhalte kann eine in 360-Grad gefilmte Szene nur aus Perspektive der Kamera angesehen werden. Spezielle Mixed-Reality-Filmstudios sollen diesen grundlegenden Nachteil lösen: Schauspieler werden von zahlreichen Kameras und Tiefensensoren aus vielen verschiedenen Blickwinkeln erfasst. Anschließend wird aus diesen Daten eine 3D-Szene rekonstruiert.

Das Ergebnis ist ein begehbares Video: Der VR-Brillenträger kann sich in eine Szene hineinlehnen oder sogar ein paar Schritte in jede Richtung machen.

Volumetrisch gefilmte Videos oder Schauspieler kann man mit der VR-Brille bereits ansehen, beispielsweise in Sonys eindrucksvollem Musikvideo “Tom Grennan VR”, in der VR-Erfahrung zu Blade Runner oder in den VR-Filmen “Vestige” und “Awake”.

106 Kameras für drei Meter VR-Raum

Für das Hollywood-Studio lizenzierte das Unternehmen Metastage Microsofts Mixed-Reality-Aufnahmetechnologie. Partner von Metastage ist unter anderem das Entwicklerstudio Magnopus, bekannt für die VR-Erfahrung zu Disneys “Coco” sowie “Blade Runner 2049”.

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