Wie man in Virtual Reality eine Geschichte gut erzählt, weiß bisher niemand so richtig. Das Medium steckt noch in den Kinderschuhen.

Sicher ist aber: Sollen Geschichten im virtuellen Raum den Zuschauer fesseln, müssen die Eigenheiten des neuen Mediums berücksichtigt werden. Brandon Zamel von Springbok Entertainment beschäftigt sich intensiv mit Storytelling in Virtual Reality.

Springbok Entertainment ist eine Produktionsfirma für innovatives Storytelling. Auf seiner Webseite schreibt  Zamel: „Wir bringen die Technologie aus dem Silicon Valley mit den Traditionen aus dem Hollywood-Kino zusammen, um neue, kreative Ideen zu erschaffen.“

Zuletzt konnte er mit den New Deal Studios ein VR-Musikvideo für die US-Rockband Galvanized Souls umsetzen. Im Interview mit VRODO erzählt Zamel, was er dabei über das Geschichten erzählen in der virtuellen Realität gelernt hat.

VRODO: Storytelling in VR ist noch ein recht neues Thema. Was ist der grundlegende Unterschied zwischen einem klassischen und einem immersiven Medium?

Zamel: Es gibt eine Reihe von Gründen, die VR zu einem besonderen Storytelling-Medium machen. Viele resultieren daraus, dass der Geschichtenerzähler und der Zuschauer in VR eine besonders enge Beziehung eingehen.

Denn der Zuschauer muss sich der Geschichte ganz hingeben, er sagt: „Ich gebe euch 100 Prozent meiner Augen und meiner Ohren.“ Das ist eine große Verantwortung für den Drehbuchschreiber. Der Zuscha…

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