Metas Technikchef äußert sich zu Carmacks Abgang

Metas Technikchef äußert sich zu Carmacks Abgang

Metas Technikchef spricht über Carmacks Abgang, kommende Fortschritte bei Avataren und das Gewicht von VR-Brillen.

Mit Werbeeinnahmen bezahlen wir unsere Redakteur:innen.
Mit einem MIXED-Abo kannst Du unsere Seite werbefrei lesen.

Alle paar Wochen nimmt sich Andrew Bosworth Zeit, um via Instagram Fragen seiner Follower zu beantworten.

In der jüngsten Runde beantwortete er die Frage, wo er Meta-Avatare in einem Jahr sieht und stellt für 2023 eine Verbesserung auf monatlicher Basis in Aussicht.

„Wir investieren stark in den Aufbau einer der flexibelsten Avatarsysteme der Welt, und das wird etwa ein Jahr dauern. Ich denke, wir werden eine Menge Fortschritte sehen, mit monatlichen Verbesserungen“, sagt Bosworth.

Auf der Meta Connect 2022 teaserte Meta eine neue Generation von Meta-Avataren, die besser aussehen sowie ausdrucksstärker und detaillierter sein sollen als aktuelle Alter Egos und versprach zudem, dass Avatare endlich Beine bekommen werden.

Ein Upgrade der Avatare würde Meta gut anstehen. Im August wurde ein Avatar-Selfie von Mark Zuckerberg zu einem Meme, das Metas Metaverse-Bemühungen noch Jahre begleiten könnte.

Metas-Avatare sind eine von vier Tech-Plattformen, auf die sich Meta Reality Labs in den nächsten Jahren konzentrieren will. Die anderen sind VR-Headsets, AR-Brillen und das EMG-Armband, mit dem sich Metas erste richtige AR-Brille steuern lassen soll.

logo
  • checkMIXED.de ohne Werbebanner
  • checkZugriff auf mehr als 9.000 Artikel
  • checkKündigung jederzeit online möglich
ab 2,80 € / Monat
logo

Mit Werbeeinnahmen bezahlen wir unsere Redakteur:innen.
Mit einem MIXED-Abo kannst Du unsere Seite werbefrei lesen.

Carmack-Weggang ein „echter Verlust“

Bosworth beantwortete eine Reihe anderer Frage, etwa zu John Carmacks Abschied von Meta. Sein Weggang sei „schade“ und ein „echter Verlust“, meint Bosworth.

„Er ist jemand, der großartige Ideen hat, sich dafür einsetzt, das Richtige zu tun und immer den greifbaren Wert im Auge hat. Was können wir heute schon abliefern? Wir müssen nicht warten, die Technik muss nicht besser werden, wir können es schaffen mit dem, was wir haben“, sagt Metas Technikchef, Carmack Denkweise imitierend.

„Natürlichen hatten wir Meinungsverschiedenheiten. Es gibt viele Projekte, an die ich wirklich glaube, an die John, wie ich denke, zwar geglaubt hat, aber meinte, wir sollten sie noch nicht angehen, wir sollten warten, wir sollten etwas anders machen oder in einer anderen Reihenfolge.“

Carmack habe einen „enormen Einfluss“ gehabt und werde ihn auch weiterhin haben, meint Bosworth, wohl in Hinsicht auf Carmacks KI-Vorhaben.

Meta Quest Pro: Zuerst Hardware, dann Software

Bosworth ging außerdem auf folgende Punkte ein:

  • Das Gewicht von VR-Headsets: Der Technikchef hält es für möglich, dass die Gehäuse eines Tages weniger als 300 Gramm wiegen, sofern die Batterie im hinteren Teil der Kopfhalterung verbaut wird. Der größte Gewichtsfaktor seien dann die optischen Elemente. (Hinweis: Das Gehäuse der Pico 4 wiegt bereits unter 300 Gramm)
  • Über die Kritik an Meta Quest Pro: Bosworth räumt ein, dass die Software der Hardware hinterherhinkt und diese erst einmal „einholen“ muss.
  • Nächste Ray-Ban Stories: Eine höhere Auflösung für Bilder und Videos sei möglich, aber diese werde begrenzt durch Faktoren wie Hitzeentwicklung und Energieverbrauch.
  • Das Infinite Display: Dieses versteht Bosworth als Metas Versuch, eine einheitliche Metrik für die Bewertung der visuellen Qualität von VR-Headsets zu etablieren, um diese anschließend besser kommunizieren zu können.

Quellen: Boztank @ Instagram