Meta Quest Pro beweist: Die perfekte Kopfhalterung gibt es nicht

Meta Quest Pro beweist: Die perfekte Kopfhalterung gibt es nicht

Klein, leicht, ausbalanciert und auf der Stirn ruhend: Das klingt nach perfektem Tragekomfort. Doch es gibt auch gegenteilige Berichte.

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Meta Quest Pro hat dank neuartiger Linsen ein schmaleres und leichteres Gehäuse als ältere Headsets. Die Batterie ist zudem im hinteren Teil der Kopfhalterung untergebracht, was eine bessere Gewichtsverteilung zur Folge hat. Die Stirnauflage schließlich ermöglicht, dass das Gehäuse vor dem Gesicht zu liegen kommt, anstatt wie bisher gegen Gesicht und Wangen zu drücken.

Über den Tragekomfort des Headsets liest man viel Gutes. Einige Tester:innen behaupten, das Gerät stundenlang tragen zu können, ohne dass die Kopflast unangenehm auffällt.

Doch wie bei allen Headsets gibt es auch hier Ausreißer. Manche Nutzer:innen berichten, dass man sich wegen der relativ steifen Konstruktion zwischen bestmöglichem Bild und optimalem Tragekomfort entscheiden müsse. Anderen will die Stirnauflage einfach nicht auf den Schädel passen. Und wiederum andere klagen nach kurzer Zeit über Kopfschmerzen, weil das Gerät einen unnatürlichen Druck auf die Stirn ausübt. Sie sehnen sich nach dem oberen Tragegurt älterer Headsets.

Meta Quest Pro: Eine Lösung für alle

Köpfe und Gesichter sind verschieden geformt. Entsprechend groß ist die Herausforderung, eine universell bequeme Kopfhalterung zu entwerfen. Meta scheint das mit Meta Quest Pro versucht zu haben.

Die Kopfhalterung lässt sich nämlich, anders als bei Meta Quest 2, nur schwer ersetzen oder modifizieren. Entweder sie passt oder sie passt nicht. Eine gefährliche Lotterie für ein Gerät, für das Meta 1.800 Euro aufruft.

Nun könnte man sich eine Zukunft vorstellen, in der Mixed-Reality-Headsets so weit verbreitet sind, dass es für jedes Gerät unterschiedliche Kopfhalterungen in unterschiedlichen Größen gibt, die man in einem Geschäft vorab ausprobieren kann. Davon sind wir leider weit entfernt.

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Meta Quest 3 könnte mehr Flexibilität bieten

Vielleicht ist die beste Lösung, es gar nicht erst zu versuchen. Ich ziehe den Weg der Meta Quest 2 vor, die mit einem billigen und flexiblen, aber nicht sehr bequemen Stoffband ausgeliefert wird, das man durch eine hochwertigere Lösung aus Metas Eigenproduktion oder den Fabriken eines Drittherstellers ersetzen und auf diese Weise an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Geht es um Ergonomie, ist Auswahl essenziell. Weil, wie gesagt, jeder Kopf und jedes Gesicht anders geformt ist.

Schenkt man geleakten Bauplänen Glauben, dann könnte Meta Quest 3 auf die gleiche, oben erwähnte Lösung setzen wie Meta Quest 2. Ich begrüße das, auch wenn ich mit Metas Elite-Kopfhalterung ebenfalls meine lieben Probleme habe.

Das Ziel einer perfekten Kopfhalterung bleibt illusorisch. Hoffen wir, dass Headsets in den nächsten Jahr generell kleiner und leichter und vor allem erfolgreicher werden. Der Markt wird schon eine Lösung finden.

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Meta Quest 2 und Quest Pro wird in Deutschland noch nicht verkauft, ihr bekommt sie aber problemlos über Amazon Frankreich. Tipp: Rechtsklick auf die Webseite und “Übersetzen” wählen.

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