Nur 250 Gramm: Panasonic zeigt VR-Brille mit 2,5K-HDR-Displays

Nur 250 Gramm: Panasonic zeigt VR-Brille mit 2,5K-HDR-Displays

Panasonic enthüllt die PC-VR-Brille MeganeX, die dank neuester VR-Technik einen erstaunlich schmalen und leichten Formfaktor besitzt.

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Das Gerät gleicht einer Schweißerbrille und wiegt 250 Gramm, wobei das Kabel nicht mit eingerechnet ist. In der VR-Brille sind Micro-OLED-Displays mit einer Auflösung von 2.560 mal 2.560 Bildpunkten, einer maximalen Bildwiederholrate von 120 Hz und HDR-Tauglichkeit (30-Bit-Farbtiefe) verbaut.

Der schlanke Formfaktor kommt durch eine Kombination aus Mini-Screens (1,3 Zoll) und Pancake-Plastiklinsen des Herstellers Kopin zustande. Letztere erlauben, dass Display und Linsen eng aufeinanderliegen können.

Die 2021 erschienene HTC Vive Flow (Test) war die erste kommerzielle VR-Brille, die Pancake-Linsen nutzte. Für 2022 ist mit weiteren VR-Produkten zu rechnen, die auf die gleiche Technik setzen, darunter Metas nächste VR-Brille Cambria.

MeganeX: 2022 startet der Verkauf

MeganeX bietet ferner eine Einstellung für den Linsenabstand und die Sehstärke. Letztere soll das Tragen von Korrekturbrillen und Kontaktlinsen überflüssig machen. Die Sichtfeldweite nennt Panasonic nicht. Die VR-Brille lässt sich falten und Lautsprecher sind im Gehäuse verbaut.

Das Gerät hat wie HTC Vive Flow einen Snapdragon XR1 verbaut und muss via Kabel mit einem PC-Zuspieler verbunden werden, der Energie und Rechenleistung liefert. MeganeX unterstützt fürs Erste SteamVR, später sollen weitere nicht genannte VR-Plattformen folgen. Zum Thema VR-Controller will sich Panasonic demnächst äußern. Die VR-Brille hat anders als HTC Vive Flow räumliches Headset-Tracking integriert.

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Entwickelt wurde das Gerät vom Panasonic-Tochterunternehmen Shiftall, das die VR-Brille im Frühjahr 2022 weltweit in den Handel bringen will. Kosten soll sie weniger als 900 US-Dollar.

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Panasonic experimentiert seit Jahren mit VR

Der MeganeX gingen zwei Prototypen voraus, die Panasonic im Rahmen der CES 2020 und CES 2021 vorstellte. Der erste Prototyp fiel durch seinen Formfaktor auf, während der zweite Prototyp räumliches Tracking hinzufügte. Mit der Shiftall-Ausgründung und einem offiziellen Produktnamen ist Panasonic offenbar bereit, die eigene VR-Technik zu vermarkten.

Ein großes Fragezeichen sind die VR-Controller und ob Shiftall das Gerät zu einer autarken VR-Brille weiterentwickeln will oder an bestehenden Ökosystemen andocken wird.

Ein erstes Hands-on gibt es vom Hardware-Analysten und Youtuber Brad Lynch, der die VR-Brille auf der CES 2022 ausprobieren konnte. Lynch attestiert ihr eine „recht gute“ Helligkeit, was keine Selbstverständlichkeit ist für VR-Brillen mit Pancake-Optik.

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