Im Virtual-Reality-Club “The Wave” inszenierte die Star-Geigerin Lindsey Stirling ihr erstes VR-Konzert. Wer nicht dabei sein konnte, kann es sich nachträglich ansehen.

Für das Konzert ließ sich Stirling als lebensechter Avatar auf eine virtuelle Bühne übertragen. Ihre realen Bewegungen wurden mit einem XSens Motion-Capture-Anzug und Manus VR-Handschuhen erfasst und in Echtzeit auf ihr digitales Alter Ego übertragen, sodass sie sich wie bei einem echten Konzert bewegen und tanzen konnte.

Stirling: Digitale schlägt analoge Bühne

Der VR-Club “The Wave” inszenierte die Bühnenshow, die weit über das hinausging, was auf der realen Bühne möglich ist: Passend zur Musik transportierte Stirling ihr Publikum in Cyberpunk-Städte, unterirdische Höhlen und zahlreiche andere Umgebungen samt atmosphärischer visueller Effekte und ausgefallener Kostüme.

“Es hat Spaß gemacht, diese Welt zum Leben zu erwecken mit Ideen, die bei einer echten Show nie machbar wären”, sagt Stirling.

Mehr als 400.000 Nutzer schauten den Live-Stream bei YouTube, Facebook und Twitch an sowie direkt mit der VR-Brille im Wave-Club. Die Namen der VR-Nutzer mit Kommentaren erscheinen als kleine Sterne vor der Bühne. Zwischen den Songs unterhielt sich Stirling mit ihren Fans: Ihre Fragen und Antworten erschienen als Textnachrichten über dem Kopf ihres Avatars. Stirling selbst trug keine VR-Brille.

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