Clarence Dadson ist Inhaber der sechsköpfigen Agentur Design4Real mit Sitz in München. Der studierte Designer sieht seine Wurzeln in der klassischen Multimedia-Konzeption und Kreation für Online-Medien. Heute ist seine Kreativagentur ein Vorreiter für Virtual-Reality-Anwendungen. Im Gespräch mit VRODO erklärt er, wieso er sich so früh auf VR spezialisiert hat, welche Potenziale er in der neuen Technik sieht und was er bisher auf diesem Weg für Erfahrungen sammeln konnte.

Kabetec VR-Brille

VRODO: Wie sind Sie auf die Idee gekommen in Zukunft auf “Virtual Reality” zu setzen?

Clarence Dadson: Über einen besonderen Kundenauftrag. Der Kunde wollte mit Oculus Rift etwas auf einer Messe präsentieren. Das war für mich Neuland und ich musste mir die VR-Brille erstmal bestellen. Als wir sie dann endlich da und am Laufen hatten, waren wir erstmal schockiert wie gut es funktionierte. Eine krasse Erfahrung. Die Nacht darauf konnte ich nicht mehr richtig schlafen. Ich hatte das Gefühl in die Zukunft geblickt zu haben: In die Zukunft des Internets, in die Zukunft von Online – von Medien allgemein.

Eine Technologie wie diese kommt höchstens alle 20 Jahre. Clarence Dadson

Welche Oculus-Rift-Version hat Sie so erstaunt? Beide sind ja noch recht prototypisch.

Das zweite Developer Kit. (Lacht) Zum Glück habe ich DK1 nie gesehen. Selbst DK2 ist in bestimmten Aspekten noch richtig schlecht. Samsung Gear-VR macht schon vieles besser. Aber es geht um das Potenzial, das hinter der Technologie steckt. Und um die kreativen Möglichkeiten. Ich komme nicht aus der Gaming-Branche – also ich spiele sehr gerne selbst –  aber für mich ist VR ein Werkzeug für alles.  Für Filme, für Werbung, allgemein fürs Geschichten erzählen.

Virtual Reality ist so mächtig. Immer wenn ich von meiner Arbeit erzähle fragen mich Leute „Was willst du denn mit diesem Zeug machen?“ und ich antworte: “Was kann man nicht damit machen!?”

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