Soft- statt Hardware: Apple will die herkömmliche Smartphone-Kamera zum Startpunkt der eigenen Augmented-Reality-Strategie machen. Dafür stellt das Unternehmen Entwicklern das “ARKit” zur Verfügung. Mit der Software legt Apple wahrscheinlich die Grundlage für neue Hardware-Features im kommenden iPhone 8.

Keine Hightech-Brille, kein fortschrittlicher 3D-Scanner im Smartphone: nach Facebook verzichtet auch Apple vorerst auf einen hochtechnischen Einstieg ins Augmented-Reality-Geschäft.

Stattdessen sollen die bereits am Markt vorhandenen iPhones und iPads nachträglich mit Computer-Vision-Tricks hochwertigere Augmented-Reality-Erlebnisse bieten. Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz wwdc 2017 bezeichnete Apple das eigene Endgeräte-Ökosystem als “größte Augmented-Reality-Plattform der Welt”.

Die Basis für dieses AR-Ökosystem legt Apple mit dem ARKit, einer Entwicklungsumgebung mit verschiedenen Programmierschnittstellen, die es Entwicklern erleichtern sollen, hochwertige AR-Apps für das herkömmliche iPhone und iPad zu entwickeln.

ARKit unterstützt Unity, die Unreal Engine und Scenekit. Das volle Potenzial der neuen AR-Features sollen Entwickler mit iOS 11 entdecken.

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