Ein verifizierter Insider von Foxconn teilt bei Reddit sein Wissen über Apples Datenbrille namens “Iris”. Das Gerät könnte im kommenden Jahr veröffentlicht werden – falls es überhaupt erscheint.

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Laut dem Foxconn-Leaker ist Apples Iris eher eine verbesserte Version von Google Glass und keine Antwort auf Microsofts Hololens. Das Gerät hat zwar Headtracking integriert, vermisst aber Sensoren, mit denen es die Umgebung in Echtzeit scannen und digitale Objekte darin platzieren könnte. Stattdessen werden Informationen – wie bei Google Glass und anderen Datenbrillen – statisch im Sichtfeld des Brillenträgers angezeigt.

Durch den Verzicht auf eine echte Augmented-Reality-Funktion hätte Apple zwei wesentliche Vorteile. Das Unternehmen vermeidet Diskussionen um Privatsphäre und Sozialverträglichkeit der Brille, da keine Kameras verbaut sein müssen.

Außerdem wäre ein Mainstream kompatibles, schlankes Design möglich, das an eine gewöhnliche Brille erinnert. Echte Augmented-Reality-Brillen wie Hololens sind aufgrund der Vielzahl an benötigten Sensoren deutlich klobiger.

Apple Iris: Augmented Reality für den Massenmarkt

Der Foxconn-Insider unterscheidet nicht zwischen einfacher Datenbrille und echter Augmented Reality und bezeichnet Iris als Apples Versuch, AR in den Mainstream zu bringen. Er beschreibt das Design als “sehr einzigartig”. Die Brille habe das Potenzial, ähnlich disruptiv zu wirken wie das iPhone vor zehn Jahren.

Der Rahmen der Brille sei für den Alltagsgebrauch gestaltet, soll für Männer und Frauen und in drei Designs erscheinen: Schwarz, Champagner und Crystal. Für die Optik kooperiert Apple mit Zeiss S…

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