Auf der CES 2018 kündigte Intel ein neues Filmstudio an, in dem hochwertige volumetrische Streifen für die VR-Brille produziert werden sollen.

Das über 2000 Quadratmeter große Studio in Los Angeles beinhaltet einen knapp 1000 Quadratmeter großen Raum, der für die Aufnahme volumetrischer Videos optimiert ist. Intel verwendet ein spezielles Aufnahmeverfahren, bei dem der Drehbereich von bis zu 100 5K-Spezialkameras erfasst wird. Anschließend werden die Einzelbilder der Kameras zu einer 3D-Szene zusammengesetzt, die aus sogenannten Voxels besteht.

Ein Voxel enthält im Unterschied zum flachen 2D-Pixel dreidimensionale Bildinformationen. Das Ergebnis sind 360-Grad-Videos, bei denen der Nutzer den Kopf nicht nur drehen, sondern sich durch die Szene hindurchbewegen kann. Für die VR-Filmbranche wäre das ein großer Durchbruch.

Entsprechend arbeiten eine Reihe Tech-Unternehmen daran, diese sogenannten volumetrischen Videos zu produzieren – unter anderem bekannte Namen wie Facebook, Adobe, Microsoft oder Lytro. Sie experimentieren mit verschiedenen Aufnahmeverfahren, bislang konnte sich allerdings keine Methode als möglicher Standard empfehlen. Noch ist der Produktionsaufwand in allen Fällen sehr hoch, die generierten Datenmengen gigantisch – selbst sehr kurze Videos veranschlagen mehrere Terabyte Speicher – und die potenzielle Nutzerbasis ist überschaubar.

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Schon auf der CES…

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