Selbstlernende KI-Technologie soll der Filmbranche neue Produktionsverfahren ermöglichen.

Kabetec VR-Brille

In den letzten Monaten machte Künstliche Intelligenz als Werkzeug für die Bild- und Videomanipulation auf sich aufmerksam. Prominentestes Beispiel: Die KI-Software “Deepfakes”, die auf den digitalen Gesichtertausch spezialisiert ist.

Sie machte die Runde, da mit ihrer Hilfe selbst KI-Laien recht glaubhaft das Gesicht einer Darstellerin in einem Pornovideo durch das einer berühmten Frau – oder der Ex-Freundin – ersetzen konnten. Die Fake-Pornos verbreiteten sich schnell im Internet.

Nutzer wandten den Algorithmus auch auf Spielfilme wie Star Wars an – mit im Verhältnis zum Aufwand erstaunlichen Ergebnissen. Das obere Bild im folgenden Video zeigt den originalen Spezialeffekt, bei dem die Gesichtszüge einer Schauspielerin aufwendig gegen jene der jungen Carrie Fisher getauscht wurden.

Deepfakes erzielte im Vergleich viel schneller ein ähnliches Ergebnis (unteres Bild): Laut Entwickler war die Szene nach nur 20 Minuten im Kasten.