Das natürlichste Interface der Welt sind die eigenen Hände. Mit Hololens 2 kommen sie digital zur Geltung.

Die vielleicht wichtigste Neuerung von Hololens 2 im Vergleich zu Vorgängerbrille ist das eindrucksvolle Handtracking. Während Microsofts erste AR-Brille nur rudimentär einige Gesten erkannte – und das mehr schlecht als recht – bietet Hololens 2 das volle Programm: Hände und Finger werden in Echtzeit erfasst und Bewegungen exakt digitalisiert. Bis zu 25 Gelenke können die Kameras und Tiefensensoren in der Hololens-Brille erkennen.

Microsofts Interfacedesigner Dong Yoon Park zeigt nun eine Aufnahme, die er für die Veröffentlichung der neuesten Version des Mixed Reality Toolkits für Unity produzierte. Die Software ist eine von Microsoft initiierte Open-Source-Entwicklerschnittstelle für AR- und VR-Brillen. Sie unterstützt neben Hololens auch Windows-VR- und OpenVR-Brillen (Rift / Vive).

Nähert man sich mit der Hand einem digitalen Objekt, erscheint eine Interaktionsbox (siehe Titelbild), die wie ein Aktionsmenü nach einem Windows-Rechtsklick funktioniert: So kann der Hololens-Träger mit den eigenen Händen mit digitalen Objekten interagieren, sie anfassen, verschieben, vergrößern, aktivieren – was man halt normalerweise so mit Maus, Tastatur und Touchscreen macht – aber eben in 3D und räumlich. Interaktive Objekte wie ein digitales Klavier können direkt bedient werden.

Bemerkenswert an Parks Video ist unter anderem, wie flott die Interaktionen von der Hand gehen mit offenbar geringer Latenz.

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