Die Pandemie erschwert die Ausbildung von Krankenpflegern. Eine AR-App soll ein Stück weit Abhilfe schaffen, indem sie Patienten digital und virenfrei ins eigene Zimmer holt.

Mit der AP-App Holopatient Remote holen sich angehende Krankenpfleger mit ihrem Smartphone Musterpatienten als Hologramme nach Hause, an jedem beliebigen Ort und wahlweise sitzend, stehend oder liegend.

Der Ausbilder trägt eine Hololens und leitet den Kurs aus der Ferne. Er kann per Knopfdruck verschiedene Gesundheitszustände und Symptome aktivieren und mit den Studierenden einzeln durchgehen.

Die virtuellen Patienten werden durch Schauspieler verkörpert, die in 3D-Studios als Hologramme eingefangen wurden. So können sich die Auszubildenden später dank AR um Patienten herumbewegen und Symptome oder Verletzungen aus der Nähe ansehen.

Üben an Hologrammen

Holopatient Remote basiert auf der Hololens-App Holopatient. Die Remote-Version erlaubt neu die Nutzung via Smartphone oder Tablet und über Distanz – schließlich haben Auszubildende im Normalfall keine Hololens zuhause liegen. Außerdem ist es wegen der Corona-Pandemie sicherer, von zu Hause aus zu üben, anstatt den Patientenkontakt zu suchen.

Gesteuert wird das AR-Training mit der App GIG Mobile, über die der Ausbilder Zugriff auf verschiedene Trainingsprogramme erhält und Gruppen von Studierenden einladen kann. Die Software wird unter anderem von der New York University, der australischen University of Canberra und der University of Leeds im Vereinigten Königreich eingesetzt.

Lizenzen werden auf der offiziellen Internetseite des Entwicklers GIGXR angeboten.

Titelbild und Quelle: GIGXR

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