Hollywood-Regisseur Jon Favreau: Virtual Reality und Film ergänzen sich

Hollywood-Regisseur Jon Favreau: Virtual Reality und Film ergänzen sich

Mit der VR-Erfahrung "Gnomes & Goblins" hat Favreau ein interaktives VR-Erlebnis geschaffen, das weder Film noch Spiel ist. Er hält große Stücke auf das neue Medium.

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In "Gnomes & Goblins" begegnet der VR-Brillenträger in einem verwunschenen Zauberwald einem kleinen Goblin. Abhängig davon, wie man mit dem Wesen interagiert, entwickelt sich die Geschichte. So baut man schnell eine Beziehung zu dem kleinen Wesen auf. Der VR-Brillenträger wird zum Schauspieler in der Szene, ein Erlebnis, das laut Jon Favreau an einen Klartraum erinnern soll.

Der Hollywood-Regisseur wollte verhindern, dass sich die Erfahrung anfühlt wie ein Spiel und legte größten Wert auf eine intuitive Bedienung. "Auch Nicht-Spieler sollten sich die VR-Brille aufsetzen, die 3D-Controller nehmen und lernen können, wie man mit der Welt interagiert und sie auf eigene Faust erforscht", sagt Favreau gegenüber Fortune.

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Der kurze Teaser, der derzeit bei Steam erhältlich ist, ist nur der Auftakt für eine umfangreichere Geschichte. Favreau kooperiert für die Produktion mit Wevr, das unter anderem die VR-Erfahrung "The Blu" produzierte, bei der man auf einem gesunkenen Schiffswrack einem riesigen Wal ins Auge blickt.

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Film und VR-Brille sollen sich ergänzen

Gegenüber dem People-Magazin bezeichnet Favreau VR als neues Entertainment-Medium, das die herkömmliche Filmwelt erweitern und ergänzen könne. Erfolgreiche Crossover-Produktionen zwischen verschiedenen Entertainment-Plattformen würden bereits existieren.

VR sei ein eigenständiges Medium, aber "bestimmte Arten von Storytelling funktionieren besser in VR und andere besser in Filmen", so Favreau. Im Optimalfall würden sich die beiden Formate ergänzen, sodass man sowohl "alleine in VR" als auch gemeinschaftlich im Kino eine gute Erfahrung haben könne.

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"Es ist wie bei TV und Filmen, es gibt Sachen, die man von jedem Medium lernen kann - jedes Medium lernt vom anderen", sagt Favreau. Beispielweise würde er jetzt viele VR-Technologien fürs Motion Capturing bei der Produktion seiner Filme nutzen. "Es gibt eine große gemeinsame Schnittmenge."

Jon Favreau hat vor wenigen Tagen bei den Lumiere Awards einen Sonderpreis für seine Filme erhalten.

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