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Google weitet öffentliche Tests für neue Datenbrille aus

Google weitet öffentliche Tests für neue Datenbrille aus
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  • Google erweitert den Testbereich ab November nach Kanada, genauer Waterloo und Toronto.
  • Das Unternehmen testet automatische Übersetzung von im Sichtfeld eingeblendetem Text, Sprache zu Text und Navigation.
  • Ziel ist es, Haltbarkeit, User Experience und Nützlichkeit von Smart Brillen zu verbessern.
  • Privatsphäre und Sicherheit werden laut Google durch Restriktionen bei den Testumgebungen und Aktivitäten geschützt. Alle Tester durchlaufen ein Sicherheitstraining.
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Zehn Jahre nach Google Glass testet Google erneut AR-Brillen in der Öffentlichkeit – mit einem wichtigen Unterschied.

Der Prototyp soll wie eine herkömmliche Brille aussehen und hat ein Display, Mikrofone und Kameras verbaut.

Das Gerät wird ab August in kleinem Umfang von ein paar Dutzend Google-Angestellten und ausgewählten Testern auf öffentlichen Plätzen getragen. Davon ausgeschlossen sind Schulen und Spielplätze, Regierungsgebäude, Einrichtungen des Gesundheitswesens, religiöse Stätten sowie soziale Einrichtungen.

Meta testet seit 2020 und brachte eine Kamerabrille auf dem Markt

Dass Google auf Nummer sicher geht, ist nachvollziehbar nach dem Google-Glass-Debakel.

Meta geht wesentlich aggressiver vor: Im September 2021 brachte das Unternehmen zusammen mit dem Brillenersteller EssilorLuxottica die Ray-Ban Stories heraus: eine Ray-Ban-Brille ohne Display, die Fotos und Videos der Umgebung aufnehmen kann. Auch hier zeigte eine LED-Leuchte an, wenn aufgenommen wird. Bei hellem Tageslicht ist diese jedoch kaum auszumachen.

Mit Project Aria testet Meta seit 2020 in der Öffentlichkeit, welcher Umgebungsdaten eine Techbrille für grundlegende AR-Features bedarf. Der Aria-Prototyp ist vollgestopft mit Sensoren, hat jedoch anders als Googles Prototyp kein Display verbaut.

Googles Wearable dürfte Technologie des kanadischen Unternehmens North nutzen. Google kaufte North, das schlanke und modische Datenbrillen herstellte, im Sommer 2020.

Das Unternehmen soll zudem an einem immersiven Video-AR-Headset mit Codenamen Iris arbeiten, das es mit Metas und Apples kommenden AR-Headsets aufnehmen könnte. Der Marktstart ist Berichten zufolge für 2024 angesetzt.

Quellen: Google