Free Guy: Sci-Fi-Film mit Deadpool-Star überrascht Kritiker

Free Guy: Sci-Fi-Film mit Deadpool-Star überrascht Kritiker

Free Guy startet demnächst in den deutschen Kinos. Und könnte laut ersten Kritiken ein echter Sommerhit werden. 

Guy (Ryan Reynolds) lebt ein Leben als Bankangesteller, das von Routine geprägt ist. Bis er eines Tages erkennt, dass die Welt um ihn herum nicht real, sondern ein Videospiel ist: eine Virtual-Reality-Version von GTA Online, in der er selbst nur die Rolle eines KI-gesteuerten NPCs innehat.

Dass er überhaupt zu dieser Erkenntnis fähig ist, liegt an einem Programmierfehler, den die Entwickler Milly (Jodie Comer) und Keys (Joe Keery) ausgenutzt haben, um „Free City“ zu hacken. Das Gamedesigner-Duo sucht im Videospiel nach gestohlenem Code, um zu beweisen, dass der skrupellose Publisher Antwan ihre Idee geklaut hat. Der bekommt Wind von den merkwürdigen Vorgängen und will Free City herunterfahren.

Mit einem Bewusstsein und freien Willen ausgestattet, kann Guy nun tun und lassen, was er will. In Free City begegnet er Millys Avatar und verliebt sich auf Anhieb. Gemeinsam machen sie sich auf, Free City aus Antwans Fängen zu befreien.

Free Guy – Viel besser als erwartet?

Free Guy ist eine Mischung aus Science-Fiction-Film, Komödie und Liebesgeschichte, die von 20th Century Fox als Film-gewordene Gamer-Fantasie vermarktet wird. Das Drehbuch schrieb Zak Penn, der sich mit Gaming-Kultur und Metaversen auskennt: Er lieferte das Skript für Ready Player One (Filmkritik).

Nun haben Filme, die auf Videospielen basieren oder deren Ästhetik nachahmen, keinen besonders guten Ruf. Auf die gleiche Skepsis trifft auch Free Guy. Vielleicht zu Unrecht: Gestern erschienen die ersten Kritiken und die fallen recht positiv aus. Der Review-Aggregator Rotten Tomatoes bezeichnet Free Guy gar als „größte Überraschung des Sommers„.

„Truman Show für die GTA-Generation“

Der Guardian nennt Free Guy eine „fröhlich-alberne Variation auf die Themen Virtual Reality und Künstliche Intelligenz und was wir alle in diesem großen alten Universum tun“. Screenrant findet, Free Guy sei der „kreativste, herzlichste und vielleicht beste Videospiel-Film aller Zeiten“ und beinhalte alles, was sich die Zuschauer von einem großartigen Sommerblockbuster wünschen könnten.

Filmstarts nennt Free Guy „Die Truman Show“ für die GTA-Generation. Der Film sei in jeder einzelnen Minute vollgestopft mit Videogamereferenzen, die nicht nur stimmig mit den Konventionen des Genres spielen, sondern sie immer wieder auch mit satirischem Biss unterlaufen. „Das Drehbuch ist so viel cleverer, als man es von Videospielfilmen aus Hollywood gewöhnt ist.“

Ob dem wirklich so ist, können deutsche Kinogänger ab nächster Woche selbst entscheiden: Free Guy startet am 12. August in den deutschen Kinos.

Quellen: Rotten Tomatoes, Guardian, Screenrant, Filmstarts, Titelbild: 20th Century Fox

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