Update vom 30. Januar 2017:

Jetzt gibt es weiteres Videomaterial zur Mensch-Gehirn-Schnittstelle aus Washington und dem Experiment, das im Bereich der frühen Grundlagenforschung stattfindet. Das Ziel sei es, so Projektleiter Rajesh Rao, herauszufinden, ob es möglich ist, digitale Informationen direkt an das Gehirn zu senden. Das Gehirn müsse die Information weiterverarbeiten und damit ein Problem lösen können.

Rao sieht Virtual Reality als potenzielles Anwendungsszenario. Die Technologie könne scheinbar unlösbare Probleme aktueller VR-Technologie überwinden, beispielsweise die eingeschränkte Bewegungsfreiheit, die fehlende Haptik und die Simulation von Geruch.

Allerdings ist Geduld gefragt, denn laut Rao ist so eine Schnittstelle noch (nur?) 15 bis 20 Jahre von der Marktreife entfernt. Bis dahin wird die Branche alternative und im Vergleich beinahe altbackene Wege finden müssen, die sinnliche Wahrnehmung von VR-Nutzern zu überschreiben.

Bereits 2015 äußerte sich Oculus-Gründer Palmer Luckey zum Potenzial von Virtual Reality, die direkt ins Gehirn übertragen wird. “Das ist so weit weg, dass ich nicht mal ansatzweise eine Idee habe, wann das passieren könnte. Dafür braucht es medizinischen und keinen technologischen Fortschritt. Ein Durchbruch ist nicht in Sicht”, sagte Luckey seinerzeit gegenüber der Webseite Gameinformer.

Für Virtual Reality prophezeite der Oculus-Gründer kurz- bis mittelfristig keine bahnbrechenden Innovatio…

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