Ford Mustang Mach-E: Techniker lernen Wartung mit Virtual Reality

Ford Mustang Mach-E: Techniker lernen Wartung mit Virtual Reality

Der Mustang Mach-E ist Fords erster vollelektrischer Geländewagen. Den korrekten Umgang mit dem Fahrzeug lernen Techniker anhand einer eigens entwickelten Virtual-Reality-Schulung.

Die Anwendung erklärt Fachleuten unter anderem, wie man die Hauptbatterie korrekt aus dem Fahrzeug entfernt, wartet und erneut installiert. Die VR-App misst und bewertet die Effizienz und Geschwindigkeit des Reparaturvorgangs anhand einer virtuellen Währung.

„Techniker tauchen in eine simulierte und gamifizierte Welt ein. Das heißt, dass sie keinen echten Mustag Mach-E brauchen, um dessen Komponenten kennenzulernen“, sagt Ford-Manager Dave Johnson. „Mit dieser neuen VR-App lernen Techniker die einzelnen Komponenten und Schritte für Diagnose und Wartung der Hochspannungssysteme kennen.“

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Ford und Bosch erhoffen sich eine Effizienzsteigerung sowie ein gesteigertes Interesse seitens angehender Servicetechniker dank der Zukunftstechnologie Virtual Reality.

VR-Lernen mit Oculus Quest

Bosch entwickelte 2019 einen Prototyp der VR-Schulung und testete ihn erfolgreich mit Instrukteuren, Technikern und Hochschulstudenten. Zum Einsatz kommt Facebooks autarke VR-Brille Oculus Quest und eine Software-Distributionsplattform von Pixo VR.

Bosch arbeitet derzeit an Erweiterungen der Anwendung, die Technikern erlauben wird, Fahrzeuge virtuell zu betreten und durch verschiedene Lernmodule zu navigieren. Die Software könnte in Zukunft auch für andere Fahrzeuge zum Einsatz kommen.

Über das Potenzial, den Status Quo und die Zukunft von VR-Lernen haben wir uns anlässlich der letzten Learntec im MIXED-Podcast #182 unterhalten.

Titelbild und Quelle: Ford

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