Das Haptik-System Wireality soll virtuelle Widerstände an den Fingern simulieren. Optisch ist es allerdings gewöhnungsbedürftig.

Audiovisuell und bei der Bewegungserfassung liegen aktuelle VR-Systeme weit vor früheren Modellen. Bei der Simulation von Haptik hat sich allerdings fast nichts getan in den letzten Dekaden: Selbst teure, hochwertige Systeme beschränken sich auf einfache Vibrationsmotoren im Controller.

An Ideen zur Haptik-Simulation mangelt es nicht, ständig kommen neue Vorschläge aus den Forschungslaboren. Bislang schaffte es keine zur Marktreife.

Edward mit den Seilhänden

Vielleicht ja jetzt: Forscher der “Future Interfaces” Gruppe der Universität Carnegie Mellon in Pittsburgh entwickelten Wireality speziell für die Hand- und Fingerinteraktion mit virtuellen Objekten.

Visuell macht das System einiges her: Nylon-ummantelte Stahlkabel an den Fingerkuppen, der Handoberfläche und dem Handgelenk führen in einen federbasierten Mechanismus in einem Gehäuse auf der Schulter.

Dieser Mechanismus kann das Stahlkabel innerhalb von 30 bis 40 Millisekunden einrasten oder lockern, passend zu einem Widerstand in VR.


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