Einige Gemälde im berühmten Tate Museum in London werden digital lebendig.

Das Londoner Tate Museum eröffnet in diesem Sommer den “virtuellen Flügel”: Insgesamt acht Gemälde werden hier durchs Smartphone betrachtet digital lebendig.  Umgesetzt wurde das Projekt mit Facebooks AR-Entwicklungsplattform Spark AR von einem internen Entwicklungsteam in Zusammenarbeit mit dem Entwicklerstudio “The Mill”.

Über die Instagram-Kamera können Tate-Besucher das Instagram-Name-Tag scannen und werden anschließend durch die AR-Ausstellung gelotst. Bei einem Porträt wird der Porträtierte lebendig, bei anderen Gemälden wächst die Landschaft aus dem Rahmen heraus.

Die Augmented-Reality-Erweiterung soll keine reine Effekthascherei sein: Die Entwickler wählten gezielt acht Gemälde mit einer bewegten Hintergrundgeschichte, die über die AR-Funktion erzählt wird. Facebook hat hier eine Liste der Gemälde veröffentlicht und verspricht weitere Aktionen dieser Art, um den Mehrwert von Augmented Reality im Alltag unter Beweis zu stellen.

“Im Gegensatz zu herkömmlichen Kameras haben die heutigen Smartphones eine immense Rechenleistung und eine ständige Verbindung zum Internet – eine bedeutende Kombination”, erklärt Matthew Roberts, Leiter von Spark AR. “Die Kamera kann mehr als aufnehmen, sie kann sehen. Indem wir neben KI und Bildverarbeitungsalgorithmen eine Fülle relevanter Daten nutzen, können wir Menschen helfen, zu lernen und sich auf sinnvolle Weise mit der Welt um sie herum zu verbinden.”

Quelle & Titelbild: Facebook

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