Epic-Boss Sweeney: 4K-Auflösung pro Auge für brauchbare Virtual Reality

Epic-Boss Sweeney: 4K-Auflösung pro Auge für brauchbare Virtual Reality

Tim Sweeney, der Chef der Spiele- und Engineentwickler von Epic Games, sieht eine Auflösung von 4K als wichtiges Etappenziel an auf dem Weg zum Metaverse.

Anzeige
Anzeige

Laut Sweeney sind Formfaktor und Displayauflösung die wichtigsten Faktoren, um Augmented und Virtual Reality für einen breiteren Markt interessant zu machen - noch vor dem Preis. Damit die neuen Computer die aktuelle Technologie verdrängen könnten, bräuchte es unter anderem eine Auflösung von circa 4K pro Auge.

Glaubt man Sweeney, sind solche Displays praktisch schon fertig: Zahlreiche Hersteller würden bereits 4K-LCDs in Smartphone-Größe bauen. Sobald diese miniaturisiert und mit OLED-Technologie umgesetzt werden könnten, sei dies der nächste Schritt für die Branche.

___STEADY_PAYWALL___

Bezüglich Gewicht und Tragekomfort erinnert Sweeney an frühere Computer aus den 80er- und 90er-Jahren und wie viel Power im Vergleich jetzt in ein Iphone passt. "Wenn man das Iphone auseinanderbaut und sich das Innenleben anschaut, wie alle Komponenten maßgeschneidert wurden für den engen Raum - das wird auch für VR und AR kommen", prognostiziert Sweeney auf der Game Developers Conference 2017.

Den Durchbruch sollen Bauteile bringen, die für VR und AR optimiert sind

Sweeney sieht es wie Valve-Chef Gabe Newell: Während aktuelle VR-Brillen hauptsächlich auf Technologien basieren, die fürs Smartphone entworfen wurden, sollen zukünftige Modelle von Grund auf für VR und AR gebaut werden. Das soll für einen deutlichen Qualitätssprung sorgen.

logo
  • checkMIXED.de ohne Werbebanner
  • checkZugriff auf mehr als 9.000 Artikel
  • checkKündigung jederzeit online möglich
ab 3,50 € / Monat
logo

"Wir haben noch keine Hardware gesehen, die exklusiv für VR gebaut wurde; wir benutzen nur Kameras und Displays und Sensoren von Smartphones", sagt Sweeney. "Wenn jemand von Grund auf für VR entwickelt, dann wird das Ergebnis atemberaubend sein, sowohl qualitativ als auch bei den technischen Möglichkeiten und dem Formfaktor."

Schnell geht das laut Sweeney nicht. Zehn oder zwölf Jahre soll es dauern, bis eine VR- oder AR-Brille auf den Markt kommt, die tatsächlich die Bezeichnung als Brille verdient hat. Der Epic-Chef beweist Humor: "Falls die Geräte albern aussehen, ist es egal. Sie werden sich einfach gegenseitig in Echtzeit aus dem Bild photoshoppen."

Neues Microdisplay könnte VR-Brillen aufs nächste Level hieven

Neues Microdisplay könnte VR-Brillen aufs nächste Level hieven

| Featured Image: Sweeney / Valve  | Source: Upload VR