Kabelfrei, mobil und autark – Oculus Quest ändert zweifellos die VR-Spielregeln.

Bei Oculus Quest stehen VR-Entwickler vor einer neuen Herausforderung: Die VR-Brillenkonsole kann keine komplexen Spielewelten und Highend-Grafiken berechnen – dafür bietet sie aber eine bei VR nie dagewesene Bewegungsfreiheit und Mobilität.

Diese beiden Faktoren in Kombination dürften im Alleingang dafür sorgen, dass für Quest VR-Inhalte neu gedacht werden: weg von Portierungen klassischer Spielekonzepte in die Virtual Reality, hin zu VR-spezifischen Anwendungen, die Wert legen auf Bewegung, Erforschung und den Einsatz virtueller Hände.

“Sehr eindrucksvolle Hardware”

Ted Price, Chef des VR-erfahrenen Entwicklerstudios Insomniac Games (u.a. Stormland, Edge of Nowhere), hat die Quest-Brille schon überzeugt.

“Sehr eindrucksvolle Hardware” ist Oculus Quest laut Price: “Sie verändert, wie ich über VR denke.”

Das VR-Publikum finde sich gerade erst und die Brillenhersteller – speziell Oculus – stellten sich nun darauf ein. Insomniac Games experimentiert mit Oculus Quest, eine konkrete Ankündigung gab es noch nicht. Die könnte auf der Game Developers Conference Mitte März passieren.

Stormland: Das Beste aus drei Spielen?

Bisherige VR-Spiele von Insomniac Games verfolgten sowohl klassische Spielkonzepte als auch VR-spezifische Ansätze. Der gerade in Entwicklung befindliche Titel “Stormland” soll Tradition und Innovation verknüpfen und in diesem Jahr das VR-Shooter-Genre mit einer offenen Welt aufmischen.

“Viele unserer Annahmen für VR-Spieldesign waren falsch. Wir mussten schnell lernen. In unser viertes VR-Spiel binden wir das bislang Gelernte ein und wollen darüber hinaus gehen”, verspricht Price. “Wir machen mehr mit Fortbewegung, Kampf und Interface, als wir dachten, dass es in VR je möglich sein wird.”

Quelle: Venturebeat

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