Anfang April veröffentlichte Oculus neue, ausdrucksstärkere Avatare für das eigene VR-Ökosystem. Ein Blogartikel zeichnet die Entwicklung der Oculus-Avatare nach und zeigt, wie die nächste Generation der Alter Egos aussehen könnte.

Facebook möchte mit Virtual Reality Distanzen überwinden und Menschen unabhängig von ihrem realen Aufenthaltsort in der VR zusammenbringen. Daten könne man schließlich schneller transportieren als Menschen, meint Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

In der Virtual Reality benötigt es dafür realistisch wirkende Avatare, die den Menschen unter der VR-Brille akkurat einfangen und in die Simulation übertragen. Dies ist mit aktueller Brillentechnologie besonders schwierig, da sie nur Kopf- und Handbewegungen erfasst, nicht jedoch die Mimik.

Hinzu kommt, dass man in der Virtual Reality genauer hinsieht, als wenn man auf einen Monitor blickt. Unstimmigkeiten fallen früher auf und stören die Immersion oder lassen das virtuelle Gegenüber unheimlich wirken.

Bonbon-Avatare

Oculus’ Avatarprojekt wurde 2016 ins Leben gerufen, heißt es in einem Facebook-Blogartikel. Das Vorhaben geht auf die 2015 entwickelte Toybox-Demo zurück, die die Stärken der Touch-Controller vorführen sollte. Die Entwickler entdeckten damals, dass man einen Menschen in VR allein an seinen Kopf- und Handbewegungen identifizieren kann.

Die Toybox-Avatare sahen eher aus wie Geister statt Menschen, denn Haut und deren Bewegung beim Sprechen ist besonders schwer zu simulieren. Selbst bei den 2016 veröffentlichten Oculus-Avataren wurde auf eine realistische Haut verzichtet: Das Alter Ego erschein…

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