Schau mir in die Augen, Oculus-Avatar. Klappt jetzt besser.

Sonnenbrille, Maske, einen Visor – bislang taten Oculus’ Avatare alles, um ihre Augen zu verdecken. Aus gutem Grund: Sie hatten gar keine. Jetzt zählen wir bis drei, verdauen diesen dramatischen Schock. Und freuen uns umso mehr über das, was kommt: ein neues Avatarsystem – mit Augen.

Als “ausdrucksstarke Avatare” bezeichnet Oculus die neueste Generation Digitalmensch, die insbesondere mit eben jenen Äuglein glänzt: Sie ahmen jetzt menschliches Augenverhalten nach, unter anderem mit sogenannten “Sakkaden”, also blitzschnellen, sprunghaften Augenbewegungen. Die nimmt man in der Realität gar nicht unbedingt bewusst wahr, aber unbewusst spielen sie offenbar eine Rolle für den glaubhaften Gesamteindruck.

Die Lippensynchronisation auf Basis der Spracheingabe wurde ebenfalls überholt, sie setzt jetzt auf maschinelles Lernen für glaubhaftere und exaktere Animationen passend zu den Worten des VR-Brillenträgers.

Rift- und Go-Nutzer können außerdem ab sofort neue Feineinstellungen an ihrem Avatar vornehmen, wie zum Beispiel die Farbe der Augen, Lippen, Wimpern und Augenbrauen. In den kommenden Wochen und Monaten sollen eine ganze Reihe Apps die neuen Avatare unterstützen.


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