Digitale Identität: Avatar-Start-up erhält NFT Mega-Invest

Digitale Identität: Avatar-Start-up erhält NFT Mega-Invest

Das Start-up Genies entwickelt Werkzeuge für digitale Identität und Mode. Jetzt will es in das NFT-Geschäft einsteigen mit einem Marktplatz, auf dem Jugendliche selbst geschaffene digitale Güter verkaufen können.

Das US-Start-up Genies hat den Hype um digitale Identität relativ früh gewittert: 2017 startete es mit der Absicht, Nutzern eine einfache und intuitive Möglichkeit zu geben, sich selbst digital zu klonen oder anderweitig zu visualisieren. Diese Avatare können Nutzer dann auf vielen Plattformen für die digitale Kommunikation einsetzen.

Das Unternehmen bietet seine Werkzeuge Endverbrauchern, Marken und Entwicklern an. Laut der Firma existieren im eigenen Ökosystem mehr als eine Million Optionen für digitale Gesichter und Kleidung. Genies CEO Akash Nigam spricht von einer „neuen Identitätsschicht für das Internet“.

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Erst vor wenigen Tagen kündigte Genies eine Kooperation mit Warner Music Group an: Die Künstler von Warner Music verwenden die Technologie von Genies für ihre digitalen Avatare und für virtuelle Mode.

Laut Warner können Künstler beispielsweise exklusive „Digitale Wearable Drops“ an Fans verkaufen, die „kulturelle Lieblingsmomente“ oder „neueste künstlerische Arbeiten“ visualisieren. Fans können mit diesen Drops dann ihre eigenen Avatare schmücken.

65 Millionen US-Dollar Investitionsrunde für NFT-Ausbau

In der zweiten Investitionsrunde erhält Genies jetzt 65 Millionen US-Dollar. Insgesamt sammelte das Start-up seit der Gründung 117 Millionen US-Dollar ein. Das Geld kommt von einer Reihe unterschiedlicher Risikokapitalgeber.

Die 65 Millionen US-Dollar verwendet Genies für den Ausbau der eigenen Werkzeuge und den Aufbau eines Marktplatzes. Das Ziel sei es, 6- bis 16-Jährigen ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit denen sie eigene digitale Mode und Güter herstellen und dann auf dem Genies-Marktplatz verkaufen können, erklärt Genies CEO Akash Nigam.

Der Marktplatz ist NFT-kompatibel: In der Flow-Blockchain von Dapper Labs können die digitalen Gegenstände eindeutig identifizierbar dokumentiert werden. Im Sommer soll es losgehen.

Quellen: Genies, Venturebeat, Techcrunch

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