Diese VR-Erfahrungen sollen Missstände in der Tierhaltung aufzeigen

Diese VR-Erfahrungen sollen Missstände in der Tierhaltung aufzeigen

PETA stellt drei VR-Erfahrungen vor, die das Bewusstsein für die Misshandlung von Tieren schärfen sollen.

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FAKTEN

Die Tierrechtsorganisation PETA stellt drei VR-Erfahrungen vor, die es Nutzer:innen ermöglichen, die Welt aus der Perspektive von Tieren zu erleben. Alle drei Erfahrungen zeigen, wie die jeweiligen Tiere unter dem Einfluss des Menschen leiden.

„I, Orca“ versetzt euch in die Rolle von Orcas, die von SeaWorld misshandelt werden. In „I, Chicken“ schlüpft ihr in die Rolle eines Huhns, das mit tausenden Artgenossen in dreckigen Ställen zusammengepfercht ist, und „I, Calf“ zeigt das Leben einer Kuh, die auf einer Milchfarm ausgebeutet wird.

Für „I, Calf“ wird eine VR-Brille wie Meta Quest 3 benötigt. „I, Orca“ und „I, Chicken“ können auch als Smartphone-VR erlebt werden, zum Beispiel mit Google Cardboard.

KONTEXT

Virtual Reality soll Empathie für Tiere fördern

PETA setzt Virtual Reality zur Förderung von Tierrechten schon seit Jahren ein und sieht darin ein wirkungsvolles Instrument, Empathie zu stärken. 2018 stellte die Tierrechtsorganisation ein VR-Experiment namens „Eye to Eye“ vor, bei dem sich Nutzer:innen mit einem sprechenden Hasen konfrontiert sahen. Dieses VR-Experiment wurde entwickelt, um einen Dialog zwischen Mensch und Tier zu ermöglichen und die Augen der Menschen für den Umgang mit Tieren zu öffnen.

Ein weiteres PETA-VR-Projekt ist Abduction. Der siebenminütige Film in 180-Grad-Ansicht zeigt die bedrückende Geschichte von drei Freunden, die von einer fortschrittlichen Spezies entführt und gequält werden. In düsteren Laboren werden sie unfreiwillig zu Versuchsobjekten. PETA möchte mit diesem Film den Blickwinkel verändern und uns in die Position von Labortieren versetzen.

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Das Video ist kostenfrei auf Meta Quest 2, Quest 3 und Quest Pro über Oculus TV verfügbar. Ich habe mir diesen Kurzfilm bereits angesehen und meine Erfahrungen mit Abduction im verlinkten Artikel geschildert.

Quellen: PETA