Wie weckt man Mitgefühl mit Tieren? Indem man sie auf Augenhöhe mit Menschen sprechen lässt. Auf der re:publica in Berlin stellte die Tierrechtsorganisation PETA das VR-Experiment “Eye to Eye” vor, in dem sich Konferenzbesucher mit einem sprechenden Hasen konfrontiert sahen.

„Was wäre, wenn wir uns mit einem Tier unterhalten könnten? Was, wenn es uns fragen würde, warum wir es einsperren, essen und zu Kleidung verarbeiten? Zum ersten Mal begegnen sich Mensch und Tier für ein Gespräch, das uns die Augen öffnet“, so Ingrid Newkirk, PETA-Mitbegründerin und -Präsidentin.

In der Virtual Reality gesellt sich ein realistischer Hase zum Konferenzbesucher und verstrickt diesen in ein Streitgespräch. Das virtuelle Tier ist weder voranimiert noch von einer Künstlichen Intelligenz gesteuert.

Ein vermenschlichtes Tier

Was dem Hasen seine Stimme und Menschlichkeit verleiht, ist ein Schauspieler, der das Tier in einem separaten Raum mittels Facetracking und Motion Capturing zum Leben erweckt. Die Stimme, Mimik und Gestik des Schauspielers werden in Echtzeit auf das 3D-Modell übertragen, sodass der Hase menschliche Eigenschaften widerspiegelt.

Die Besucher wissen nicht, dass ihr Gegenüber von einem Menschen gesteuert wird und nehmen das Gespräch zwischen Mensch und virtuellem Tier als echt wahr.

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Der MIXED.de XR-Podcast #179

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