Foveated Rendering ist eine wichtige Grundlagentechnologie der Virtual Reality und der nächste große Schritt in der Entwicklung von VR-Brillen. Nun haben Facebook-Forscher eine KI-gestützte Methode vorgestellt, die das leistungssparende Renderverfahren weiter optimiert.

Bei Foveated Rendering wird nur jener kleine Bereich des Sichtfelds in voller Auflösung berechnet, den der VR-Nutzer gerade anblickt und scharf sieht. Was das Auge fokussiert, wird in Echtzeit per Blickerfassung ermittelt.

Das übrige Sichtfeld wird mit geringeren Details gerendert, was viel Rechenleistung spart. Foveated Rendering könnte so noch aufwendigere VR-Grafik ermöglichen und Anforderungen an die Hardware reduzieren. Wegen immer höher auflösender VR-Displays ist die Technologie dringend nötig.

Eine KI rekonstruiert Bilder mit weniger Details

Forscher der Facebook Reality Labs haben jetzt eine Methode vorgestellt, mit der der periphere Bildbereich energieeffizient in seinen Details reduziert wird und dennoch optisch möglichst nahe am Original bleibt. Die KI-gestützte Renderingmethode soll schneller rechnen bei besserer optischer Qualität als herkömmliche Foveated-Rendering-Verfahren. Die Facebook-Forscher nennen das System DeepFovea. Wie funktioniert es?

Eine GAN-KI, die mit reichlich Videomaterial trainiert wurde, analysiert zunächst circa zehn Prozent aller Pixel eines Videostandbil…

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