Im nächsten Jahr erscheint mit Cyperpunk 2077 eines der aktuell meisterwarteten Videospiele. Während einer Telefonkonferenz mit Investoren kam Entwickler CD Projekt auf Virtual Reality zu sprechen und erklärte, weshalb es keine seiner Spiele für das neue Medium portieren will.

Anlass zur Stellungnahme gab die Frage eines Analysten, ob man im Frühjahr Konkurrenz seitens Valve befürchten müsste, zumal das Unternehmen einen Monat vor Cyberpunk 2077 das VR-exklusive Half-Life: Alyx (alle Infos) herausbringt – das erste vollwertige Half-Life-Spiel seit zwölf Jahren.

Auf die Frage antwortete Michal Nowakowski, der für die Geschäftsentwicklung von CD Projekt verantwortlich ist. Die Half-Life-Ankündigung sei für jedermann eine Überraschung gewesen, aber in einer anderen Weise als erwartet, sagt Nowakowski im Transkript der Telefonkonferenz. Virtual Reality sei noch immer “ein extrem nischiger Nischenmarkt. “Die Nische ist sehr, sehr, sehr – und ich könnte hier noch einige ‘sehr’ hinzufügen – klein.”

Nowakowski fährt fort: “Ich glaube, der einzige Grund, weshalb Valve diesen Titel auf den Markt bringt, ist, weil sie ihre eigene Hardware verkaufen wollen. […] Haben wir Angst? Nein, weil es eine völlig andere Nische ist. Sie wollen ihre Hardware fördern und wir zielen auf den Massenmarkt, das heißt Konsolen und PCs ohne VR-Voraussetzung.”

Keine VR-Portierung der Witcher-Spiele geplant

Nowakowski führt weiter aus, dass er bislang von keinem großen Publisher gehört habe, der Virtual Reality wirklich voranbringen oder darauf ein “solides VR-Geschäft” errichten wolle.

“Das könnte sich in den folgenden Jahren sehr wohl ändern. Vielleicht ist Half-Life der erste Meilenstein, der zu etwas Größerem führt, aber das wird sicher nicht in der ersten Jahreshälfte 2020 passieren. Ich glaube, es wird nicht ei…

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